Kalium ist für
die gesunde Funktion von Herz, Blut und viele andere Organe
lebensnotwendig. Ein Zuviel oder Zuwenig kann gesundheitsgefährdend
sein. Viele Patienten - zum Beispiel mit chronischen Nieren-Krankheiten
- müssen genau wissen, wieviel Kalium in Lebensmitteln
vorkommt.
Die neue Kalium-Datenbank von Dialyse.de erlaubt
gezielt die Abfrage des Kalium-Gehaltes von rund 11.000
Lebensmitteln, Speisen und Getränken www.dialyse.de/datenbank. Die Nutzung der Datenbank
ist kostenlos.
Kalium (chemisches Symbol K) ist ein metallisches Mengen-Element,
das zu den wichtigsten Mineralstoffen im menschlichen Organismus
gehört. Das Element kommt vorwiegend innerhalb der
Zellen vor und ist für den Elektrolyt-Haushalt von
entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus spielt es
eine wichtige Rolle bei der Funktion von Nerven, Muskeln
und Herz sowie bei der Aktivierung von Enzymen. Die empfehlenswerte
Zufuhr beträgt bei Erwachsenen rund zwei Gramm, bei
Kindern zwischen ein bis zwei Gramm pro Tag. Viele Obst-
und Gemüsesorten enthalten reichlich Kalium. So gewährleistet
eine normale Mischkost die Versorgung des Organismus gesunder
Menschen gewährleistet. Besonders reich an Kalium sind
Bierhefe, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte oder
Kartoffeln.
Zu Kaliummangel ("Hypokaliämie") kann es
nach größeren Flüssigkeitsverlusten wie
bei Durchfall oder Erbrechen kommen. Beschwerden sind dann
allgemeine Schwäche, Übelkeit, Herzrhythmus-Störungen,
Verstopfung oder Muskelschwäche. Auch ein extremer
Verzehr von Lakritz kann dies bewirken, weil die Süßigkeit
einen Inhaltsstoff enthält, der ähnlich wie das
Hormon wirkt, das die Ausscheidung von Kalium aus dem Körper
reguliert. Bei Nierenerkrankungen oder im Rahmen von künstlicher
Ernährung ist die wesentlich bedrohlichere Erhöhung
des Kaliumspiegels ("Hyperkaliämie") möglich,
die zu Herzbeschwerden und sogar Herzstillstand führen
kann.
Mit mitteleuropäischer Mischkost nehmen gesunde Erwachsene
etwa zwei bis drei Gramm Kalium pro Tag auf. Diese Menge
ist unter normalen Klima-Bedingungen und unter üblichen
Lebensumständen ausreichend. Ein erhöhter Kalium-Bedarf
besteht bei Verwendung von Abführmitteln und entwässernden
Medikamenten ("Diuretika"). Bestimmte Patienten
müssen, zum Beispiel bei regelmäßiger Blutwäsche
("Dialyse"), genau auf ihre tägliche Kalium-Zufuhr
mit der Ernährung achten. Mit der neuen Kalium-Datenbank
von Dialyse.de ist es jetzt möglich, den genauen Kaliumgehalt
von rund 11.000 Lebensmitteln abzufragen www.dialyse.de/datenbank.
Dialyse.de ist ein medizinischer Informations-Dienst für
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