Was in der Schweiz
und in Skandinavien tausendfach funktioniert, gilt mittlerweile
auch in Deutschland als heißer Tipp fürs eigene
Heim. "Wer mit einer Wärmepumpe modernisiert,
betreibt nicht nur eine ökologisch arbeitende Heizungsanlage,
sondern kann auch seine laufenden Heizkosten kräftig
drücken", so Dr. Lothar Breidenbach, Technischer
Geschäftsführer des Bundesindustrieverband Deutschland,
Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. (BDH).
"In der Schweiz heizt bereits in über 40 Prozent
der Neubauten eine Wärmepumpenanlage. Auch Schweden
und Norweger begeistern sich für diese Technik. In
Deutschland verzeichnet die Branche seit 2000 ein jährliches
Absatzwachstum. So sind in 2007 rund 45.000 Wärmepumpen
bundesweit verkauft worden. Für die kommenden Jahre
rechnet der BDH mit einer weiteren Steigerung", so
Dr. Breidenbach weiter.
Bisher sind insgesamt rund 215.000 Wärmepumpenheizungen
im Bundesgebiet in Betrieb. Absatztreiber sind vor allem
steigende Energiepreise. Bei Wärmepumpenanlagen stammen
drei Viertel der erzeugten Wärme aus Boden, Grundwasser
oder der Luft. Lediglich der Antrieb einer Wärmepumpe
verbraucht elektrische Energie. Wärmepumpen nutzen
somit zu drei Viertel Umweltenergien und zu einem Viertel
elektrische Hilfsenergie.
Zur Finanzierung gibt es im Rahmen des Marktanreizprogramms
KfW-Förderprogramme des Bundes und Zuschüsse über
das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Weitere Informationen über Wärmepumpen und über
das Marktanreizprogramm unter: www.BDH-Koeln.de.
BDH: Verband für Effizienz und erneuerbare Energien
Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie-
und Umwelttechnik e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren
Heizungssysteme, wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel,
Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer-
und Regelungstechnik, Klima-anlagen, Heizkörper und
Flächenheizsysteme, Brenner, Speicher, Heizungspumpen,
Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten.
Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr
2007 weltweit einen Umsatz von über elf Mrd. Euro und
beschäftigten rund 57.000 Mitarbeiter. Auf den internationalen
Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition
ein und sind technologisch führend.
Quelle: ots
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