Deutschland
importiert Rohöl aus 31 Förderländern
Wärmeenergie aus sicherer Quelle |
Heizöl ist eine Wärmeenergie
aus zuverlässiger Quelle. Neben den globalen Erdölreserven
und -ressourcen von zusammen rund 560 Milliarden Tonnen gewährleisten
zahlreiche Lieferländer die sichere Versorgung.
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Ölheizungsbesitzer können auf eine langfristige
Versorgungssicherheit vertrauen. Importe aus derzeit 31
verschiedenen Förderländern und flexible Transportmöglichkeiten
gewährleisten eine zuverlässige Belieferung. Zusätzliche
Sicherheit bietet die gesetzliche Erdölbevorratung
für mindestens 90 Tage. Zudem lagern in den Tanks der
Verbraucher oftmals Vorräte für mehr als eine
Heizperiode.
Grafik: IWO
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Gegenwärtig bezieht
die Bundesrepublik Rohöl aus insgesamt 31 Förderländern.
Im vergangenen Jahr stammten 28,9 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren
aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 22,3
Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert und
42,2 Prozent entfielen auf die GUS-Staaten Russland, Kasachstan
und Aserbaidschan. Aus deutschen Quellen stammten drei Millionen
Tonnen Rohöl.
Es gibt also bei den Rohölimporten keine einseitige Abhängigkeit
– das trägt wesentlich zur langfristigen Versorgungssicherheit
bei. Hinzu kommt die gesetzlich verankerte Bevorratung: Der
Erdölbevorratungsverband (EBV) hält ständig
mindestens die Menge an Öl auf Lager, die Deutschland
in 90 Tagen verbraucht. Doch die Gesamtvorräte an Mineralölprodukten
liegen regelmäßig erheblich höher. Bei Raffinerien
und Tanklagern werden beachtliche operative Bestände
an Rohöl und Fertigerzeugnissen gehalten. Und beim Heizöl
lagern in den Tanks der privaten Verbraucher Vorräte,
die oftmals ein Jahr oder länger reichen.
Nach Hochrechnungen einer internationalen Mineralölgesellschaft
waren die Lagerkapazitäten der Heizölkunden Ende
des vergangenen Jahres weitgehend ausgereizt, die Tanks waren
gut gefüllt. Die Heizölbesitzer hatten die vor Winterbeginn
deutlich gesunkenen Preise für die großzügige
Aufstockung ihrer Bestände genutzt. Eine solche Flexibilität
ermöglicht nur ein Brennstoff, der individuell bevorratet
werden kann.
Hohe Flexibilität kennzeichnet auch den Transport von
Öl. Ein großer Teil des Rohöls erreicht Europa
über den Seeweg. Die Raffinerien, in denen Rohöl
unter anderem zu Heizöl weiterverarbeitet wird, werden
vorwiegend über ein weit verzweigtes Pipelinenetz versorgt.
Zudem können Mineralölprodukte per Binnenschiff
und mit Kesselwagen über die Schiene transportiert werden.
Ist ein Lieferweg unterbrochen, stehen also Alternativen zur
Verfügung. Zum Heizölkunden gelangt der flüssige
Brennstoff schließlich per Tankwagen. So sind Ölheizungsbesitzer
unabhängig von Leitungsnetzen und können sich auch
in entlegenen Gebieten auf ihre Versorgung verlassen.
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