Die Bundesregierung hat heute die
Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) beschlossen.
"Damit ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung unserer
Klimaziele getan.
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Mit besserer Dämmung und Nachrüstung auf moderne
Technik wird der Energieverbrauch von Gebäuden um durchschnittlich
30 Prozent gesenkt. Das ist ein guter Tag für den Klimaschutz
und gibt einen zusätzlichen Schub für das energieeffiziente
Bauen in Deutschland", sagte Bundesbauminister Wolfgang
Tiefensee. "Mit der staatlichen Förderung für
energieeffizientes Bauen, die wir gleichzeitig aufgestockt
haben, rentieren sich die Investitionen auch wirtschaftlich.
Damit haben die Menschen nicht nur komfortablere Wohnungen,
sondern auch niedrigere Heizkostenrechnungen."
Mit der Novellierung der Energieeinsparverordnung wird ein
2007 im "Integrierten Energie- und Klimaprogramm"
gefasster Beschluss der Bundesregierung umgesetzt. Anforderungen
an Neubauten werden ebenso angehoben wie die für die
Modernisierung von Altbauten. Um den Baubeteiligten Zeit zur
Anpassung an die neuen Regeln zu geben, wird die EnEV 2009
erst im Herbst in Kraft treten.
Dann gilt: bis Ende 2011 müssen begehbare Geschossdecken
gedämmt werden, wenn das Dach darüber ungedämmt
ist, Nachtstromspeicherheizungen müssen ab dem Jahr 2020
schrittweise außer Betrieb genommen werden, und die
Einhaltung der Vorschriften bei der Modernisierung von Gebäuden
muss durch Nachweise von Seiten der Unternehmen bestätigt
werden.
Weitergehende Prüfvorschriften hatte der Bundesrat abgelehnt.
Die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen bei heizungstechnischen
Anlagen wird durch Sichtkontrollen der Bezirksschornsteinfegermeister
überwacht. |
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