Voller Neid blicken derzeit
wohl etliche Firmeninhaber, Freiberufler und Selbstständige
auf jene Privatleute, die sich über die "Abwrackprämie"
einen neuen Wagen preiswert leisten konnten. Denn die staatliche
Unterstützung gilt nicht für betrieblich genutzte
Fahrzeuge.
Dabei können durchaus auch Geschäftsleute
von Fördermitteln für neue schadstoffarme Fahrzeuge
profitieren, erklärt Unternehmensberater Johannes Ulrich
Becker von Buch. Und zwar über ein
günstiges Darlehen |
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aus dem "ERP-Umwelt-
und Energieeffizienzprogramm" der KfW Bankengruppe.
Voller Neid blicken derzeit wohl etliche Firmeninhaber, Freiberufler
und Selbstständige auf jene Privatleute, die sich über
die "Abwrackprämie" einen neuen Wagen preiswert
leisten konnten. Denn die staatliche Unterstützung gilt
nicht für betrieblich genutzte Fahrzeuge. Dabei können
durchaus auch Geschäftsleute von Fördermitteln für
neue schadstoffarme Fahrzeuge profitieren, erklärt Unternehmensberater
Johannes Ulrich Becker von Buch. Und zwar über ein günstiges
Darlehen aus dem "ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm"
der KfW Bankengruppe.
Unterstützt werden laut Becker von Buch Maßnahmen,
die den Energieverbrauch und den Schadstoffausstoß von
Unternehmen senken helfen. Dazu zählten neben Pkw mit
Biogas- oder Erdgasantrieb auch emissions- und lärmarme
Nutzfahrzeuge. Diese müssten mindestens den Abgasstandard
Euro 5 erfüllen. "Sogar für die Anschaffung
schwerer Lkw gibt es Sonderdarlehen und Zuschüsse",
erklärt Becker von Buch. Das Gesamtgewicht dürfe
aber maximal zwölf Tonnen betragen, außerdem müsse
das Fahrzeug den derzeit strengsten Abgasstandard nach der
EEV-Norm erfüllen.
Wie der Unternehmensberater weiter ausführt, kann
mit dem Kredit der KfW ein Fahrzeug vollständig finanziert
werden. Je nach Bonität betrage die Laufzeit bis zu
zehn Jahren mit einem Effektivzins zwischen zwei und knapp
sieben Prozent pro Jahr. In vielen Fällen sei sogar
ein tilgungsfreies Anlaufjahr möglich.
"Beantragt wird ein Förderkredit bei der Hausbank",
sagt Becker von Buch. Für direkten KfW-Zuschuss zum Lkw-Kauf
- zwischen 3400 und 4250 Euro - sollte man sich direkt an
die KfW wenden.
Quelle: profact |
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