Sicher
bezahlen im Internet | Konten, Karten, Kriminelle
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Kein Bezahlsystem im Internet bietet absolute Sicherheit vor Betrügern. Wer seine Software aktuell hält, die Sicherheitsmechanismen der Anbieter nutzt und einen Schadensfall umgehend meldet,
hat aber gute Chancen, finanzielle Verluste bei einem Betrugsfall zu vermeiden, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 19/09.
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Schadprogramme wie Trojaner sind für Online-Bezahlsysteme
derzeit die größte Gefahr. Sie greifen direkt in
die Überweisung ein, stauben Passwörter und PINs
ab, lesen die Kreditkartennummer mit und tricksen auch das
moderne iTAN-Verfahren aus. "Wer allerdings Antivirenprogramm,
sein Betriebssystem und sämtliche Software aktuell hält
sowie ein gesundes Misstrauen zeigt, kann im Netz relativ
sicher einkaufen", erklärt c't-Redakteur Axel Kossel.
"Wichtig ist, regelmäßig das Bankkonto, die
Kreditkartenabrechung oder eventuelle Guthabenkonten zu überprüfen.
Je eher ein Betrug entdeckt und gemeldet wird, desto größer
ist die Chance, dass man nicht selbst für den Schaden
haften muss."
Prinzipiell sollte man persönliche Daten für eine
Überweisung nur an seine Bank geben. Spezielle Dienste
wie Sofortüberweisung.de versprechen eine schnelle Abwicklung,
schalten sich aber zwischen Kunden und Bank. In einem Missbrauchsfall
drohen viele Banken, den Schaden nicht zu übernehmen,
weshalb man diesen Dienst besser meiden sollte. Das von den
Banken selbst betriebene Giropay sorgt ebenfalls dafür,
dass der Händler umgehend eine Zahlungsbestätigung
erhält, obwohl eine normale Überweisung zwei bis
drei Tage dauert. Gekaufte Software oder Musik kann man dann
sofort aus dem Netz herunterladen.
Die eBay-Tochter PayPal fasst mehrere Bezahlsysteme zusammen,
so dass man seine Daten nur eimal angeben und sie nicht
jedem einzelnen Händler anvertrauen muss, was den Missbrauch
zumindest erschwert. Die optionalen Sicherheitsmechanismen
sollte man unbedingt nutzen. So sendet PayPal auf Wunsch
eine Geheimnummer per SMS, die nur einmal Zugang zum Konto
gewährt. Prepaid-Systeme hingegen füllt der Anwender
vor dem Einkauf mit Geld auf, womit sich das Verlustrisiko
auf diesen Betrag beschränkt.
Weitgehend sicheren Schutz beim Online-Banking oder Internet-Shopping
bietet die Software c't Bankix. Dabei startet ein garantiert
trojanerfreies Spezial-Linux von CD oder USB-Stick.
c't Bankix findet man unter www.heise.de/download
Quelle: Heise Medien Gruppe GmbH & Co KG |
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