Der vermutete Diebstahl
von tausenden Kreditkarten-Daten in Spanien zieht immer weiter
Kreise: Betroffen sind Kunden in ganz Europa, allein in Deutschland
werden rund 290.000 Kreditkarten ersetzt. Dass der rasche
Austausch der Kreditkarten durch die zuständigen Banken einen
möglichen Missbrauch verhindert, darf jedoch nicht darüber
hinwegtäuschen, dass Deutschland immer stärker ins Visier
internationaler Gangster gerät. 2009 hat sich der Gesamtschaden
durch Kreditkartenbetrug im Vergleich zum Vorjahr auf 155
Millionen Euro fast verdoppelt.
"Deutschland ist beim Thema Sicherheit
von Kreditkarten ein Schlusslicht in Europa", kritisiert
auch Sven Sahlberg, Geschäftsführer von Affinion
International, dem größten Anbieter von Sicherheits-und
Mehrwertleistungen für Banken und Sparkassen in Europa.
Sahlberg kritisiert insbesondere den schleppenden Austausch
der veralteten Magnetstreifen-Technik durch die moderneren
sogenannten EMV-Chips: "Deutsche Kunden sind grundsätzlich
sehr sicherheitsorientiert und nutzen die Kreditkarte noch
nicht im gleichen Maße wie zum Beispiel die Amerikaner.
Die Banken riskieren jetzt, noch weiteres Vertrauen zu verspielen,
wenn sie nicht umgehend reagieren und |
Sven Sahlberg, Geschäftsführer der Affinion International
GmbH
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ihren Kunden bessere Mechanismen zum Schutz
vor Betrug und dem damit verbundenen Ärger und Aufwand
bieten." Dass die Kunden erkennbar aufgeschreckt sind,
zeigt der Run auf die Affinion-Hotline, die im Auftrag zahlreicher
Banken Kredit- und Zahlungskarten zentral registriert und
mit einem Anruf sperren lassen kann. Seit Bekanntwerden
des spanischen Datenlecks vor vier Wochen stiegen die Neuanmeldungen
von Kunden und Karten um über 80 Prozent.
Neben dem technischen Fortschritt wie einem Datenchip können
Banken und Kunden aber auch selbst etwas beitragen, um Kreditkartenbetrügern
das Leben schwer zu machen. Affinion bietet Banken und deren
Kunden dazu mit CardAlert jetzt eine minutengenaue Kontrolle
über Abbuchungen von ihren Konten an. Sahlberg: "In
dem Moment, wo der Kunde mit seiner Kreditkarte bezahlt,
bekommt er eine Bestätigung über die Zahlung auf
sein Handy. Bei unbefugtem Zugriff genügt ein Anruf
oder eine SMS an die Affinion-Hotline und die Karte ist
sofort gesperrt." Außerdem können Betroffene
hier im Notfall auch Bargeld anfordern, falls die Karte
über die Kreditlinie hinaus geplündert wurde.
"Dabei geht es nicht nur um die Kartensperre, sondern
um Lösungen für die Probleme betroffener Kunden.
Mit unseren Services stehen Banken ihnen von Anfang an zur
Seite, praktisch schon bevor es ernst wird", so Sven
Sahlberg.
Auch in den USA ist Affinion mit Kreditkartenschutz-Systemen
bereits erfolgreich am Markt. Das dortige Angebot mit dem
Namen CardCops ist ein ähnlich innovatives Frühwarnsystem
zum Schutz vor Identitätsdiebstahl im Internet. Unter
dem Namen Konto-Schutzbrief ist diese Leistung seit dem
Sommer auch am deutschsprachigen Markt erhältlich.
Über Affinion International
Affinion International GmbH in Deutschland wurde 1997 gegründet
und gilt als der Erfinder und Marktführer von Mehrwert-Programmen.
Über 120 Mitarbeiter betreuen vom Standort Hamburg
aus Banken und Bankkunden in Deutschland, Österreich
und der Schweiz. Die Marketingprofis besitzen das renommierte
ISO-27001-Zertifikat für die Informationssicherheitspraktiken
mit den höchsten Standards und sind von Cybertrust
zertifiziert.
Unternehmensinformationen: Ralf Uhlich, Head of Marketing
& PR
Affinion International GmbH, Millerntorplatz 1, 20359 Hamburg,
Tel. 040-41360-428, Fax 040-41360-120, E-Mail: ralf.uhlich@affinioninternational.com.
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