| Die EU-Institutionen in Luxemburg haben allein in den vergangenen fünf Jahren Aufträge in Höhe von rund 840 Mio. Euro vergeben. Weitere Aufträge aus Brüssel und Straßburg kommen hinzu. Deutsche Firmen profitierten davon jedoch kaum, bedauert das Auftragsberatungscentre Rheinland-Pfalz in Trier. Weder bei den knapp 200 Mio. Euro umfassenden Handwerkeraufträgen noch bei Liefer- und Dienstleistungsaufträgen mit einem Volumen von rund 640 Mio. Euro sei eine nennenswerte Beteiligung von Unternehmen aus Deutschland zu verzeichnen. Dabei handele es sich bei der Nachfrage der europäischen Institutionen vor allem um kleine und mittlere Aufträge in der Größenordnung zwischen 10.000 und 500.000 Euro. Der Genehmigungsaufwand halte sich in Grenzen, und auch Sprachbarrieren spielten selten eine Rolle. Deutsche Betriebe sollten daher ihre Chancen in Luxemburg, Brüssel und Straßburg nutzen. So ist z. B. die EU-Kommission selbst öffentlicher Auftraggeber und führt in dieser Funktion zahlreiche Ausschreibungen zu unterschiedlichen Themenbereichen durch. Im Internet wird unter ec.europa.eu neben Ausschreibungen auch einen Leitfaden zu öffentlichen Aufträgen mit zahlreichen Tipps veröffentlicht. Weitere Einzelheiten und Kontaktinformationen auf der Homepage des Auftragsberatungscentre Rheinland-Pfalz. |
Quelle: hk24.de |




