| Die Beurteilung der Geschäftslage im Bauhauptgewerbe fiel im Oktober im gewerblichen und öffentlichen Hochbau gegenüber dem Vormonat etwas zurück, im Wohnungsbau bleibt sie stabil positiv. Im Tiefbau fielen die Beurteilungen besser als in den Vormonaten aus, das betrifft sowohl den öffentlichen als auch sonstigen Tiefbau. Hier schlägt sich die gestiegene Auslastung der Kapazitäten nieder. Das ergibt die Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes unter seinen Mitgliedern für Oktober 2011. Die Nachfrage nach Bauleistungen bleibt im Wohnungsbau auf hohem Niveau. Im gewerblichen Hochbau haben rückläufige Meldungen zugenommen. Zum öffentlichen Hochbau bleiben Meldungen über Nachfrageimpulse aus. | ![]() www.zdb.de |
| Die Ordersituation im Straßenbau blieb bei wenigen Zunahmen gegenüber dem Vormonat überwiegend stabil. Die beschriebene Entwicklung zur Ordertätigkeit spiegelt sich in den Meldungen zu den Auftragsbeständen wieder. Im Wohnungsbau setzt sich die Tendenz aus dem Vormonat fort, dass die Bestände nun nur noch überwiegend als "ausreichend" beschrieben werden. Zum gewerblichen Hochbau werden geringer werdende Auftragsbestände gemeldet. Zu den Sparten im öffentlichen Bau bleiben die Urteile bei "zu klein". | |
| Eine Verbesserung der Bestände wird zum sonstigen Tiefbau gemeldet. Die Auftragsbestände sind in den alten Ländern im Hochbau weiter abgefallen von 2,4 auf 2,2 Monate. In den neuen Ländern fiel das Niveau ebenfalls, hält aber noch bei 3 Monaten. Im Tiefbau gab es leichte Verbesserungen. In den alten Ländern stiegen die Bestände von 1,9 auf 2 Monate, in den neuen Ländern von 2,3 auf 2,5 Monate. | |
Quelle: www.zdb.de |
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