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Bauindustrie begrüßt Einrichtung einer „Reformkommission Bau von Großprojekten“

21.03.2013

„Wir brauchen in Deutschland dringend einen gesamtheitlichen Ansatz bei der Umsetzung von Großprojekten. Von der Projektidee bis zur Inbetriebnahme sollte der gesamte Bauprozess durchleuchtet werden. Auch die Rahmenbedingungen des Vergabe-, Haushalts- und Zuwendungsrechts gehören auf den Prüfstand.“ Mit diesen Worten begrüßte heute in Berlin der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Professor Thomas Bauer, die Absicht von Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer, eine hochrangig besetzte „Reformkommission Bau von Großprojekten“ einzusetzen. „Wir müssen mehr Transparenz, mehr Kostensicherheit und Termintreue ins System bringen, um das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen und die Akzeptanz von Großprojekten wieder herzustellen“.

Für die Bauwirtschaft ergebe sich daraus die große Chance, dass längst erkannte Fehlentwicklungen insbesondere im Planungs-, im Vergabe- und im Haushaltsrecht endlich „angepackt“ würden, erklärte Bauer. Für Auftraggeber und Auftragnehmer sei es von beiderseitigem Vorteil, wenn Systemschwächen wie die mangelnde Abstimmung von Planen und Bauen, die unzureichende Projektvorbereitung und die Vergabe an den „Billigsten“ überwunden werden könnten. Bauer: „Wir sollten dabei endlich auch unsere Vorbehalte gegenüber Partnerschaftsmodellen überwinden. Partnering- und ÖPP-Modelle haben eine faire Chance verdient“.

  Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.


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