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Beschläge für Parallel-Ausstell-Senk-Lamellen im Taunusturm

04.03.2014

2100 Lamellen für 170 m hohen Wolkenkratzer / Sonderanfertigung erfüllt planerische Vorgaben / Manuelle oder motorische Bedienung möglich

PI WSS - Taunusturm.jpg

Parallel-Ausstell-Senk-Lamellen ermöglichen die Lüftung der Büroräume im Taunusturm trotz der Festverglasung der Fassade.

Foto: Kaiserkarree S.à.r l


Das Unternehmen WSS (Wilh. Schlechtendahl & Söhne GmbH & Co. KG) hat die Parallel-Ausstell-Senk-Lamellen im Taunusturm in Frankfurt am Main mit neuartigen Beschlägen ausgestattet. Die 2100 Lüftungsklappen fügen sich optisch unauffällig in die besondere Architektur der komplett verglasten Fassade des 170 m hohen Wolkenkratzers ein. Der Taunusturm wurde als Niedrigenergie-Objekt realisiert, die vierzig Etagen werden hauptsächlich für Büroräume genutzt. Die besondere Herausforderung für die Entwickler des Schlösser- und Be-schlag-Herstellers bestand in den architektonisch bedingten planerischen Vorgaben. Weil die Festverglasung keine Lüftung ermöglicht, wurden in Nähe der Wände Parallel-Ausstell-Senk-Lamellen eingebaut. Die Beschläge dieser Lüftungsklappen durften laut Plan nur an der zur Wand gerichteten Seite befestigt werden, damit von der anderen Seite eine ungehinderte Sicht ins Freie besteht. Darüber hinaus musste eine leichte manuelle Bedienung der sechs Kilogramm schweren Aluminium-Lamellen gegeben sein. „Solche Beschläge zu entwickeln war eine Premiere für uns“, sagt Nicole Bratfisch, technische Objektleiterin bei WSS.

PI WSS - Parallel-Ausstell-Senk-Lamelle_2.jpg

Durch das Senken der Lamelle beim Öffnen wird ein größerer Lüftungsquerschnitt erreicht.

Foto: WSS

In stetiger Absprache mit dem Kunden wurden die ersten Ideen und Skizzen in einem mehrmonatigen Prozess immer wieder konkretisiert und verbessert. Die Lösung wurde letztlich in massiven Edelstahl-Ausstellhebeln gefunden, die die bisherige Scherentechnik bei PAF-Lamellen ersetzen. Die eingebauten Lüftungsklappen sind 14 cm breit und 1,67 m hoch, die Öffnungsweite beträgt 25 cm. Beim Öffnen wird der Flügel nach innen und unten geführt. Durch diese Schwenktechnik wird der Lüftungsquerschnitt vergrößert. In der momentanen Ausführung sind die Flügel manuell bedienbar. Die Betätigungshebel sind flächenbündig integriert und erhalten so die unauffällige Ästhetik des gesamten Elements.

  Quelle: www.die-agentur.sh


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