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Bodenflächen gestalten mit Asphalt

25.03.2014

Die Menschen aus den vergangenen Hochkulturen nutzten die Farbkontraste der verschiedenen Erdschichten um geometrisch strukturierte überdimensionale Zeichen in den Boden zu gravieren. Griechen und Römer gestalteten die Bodenflächen der Straßen und Plätze durch vielfarbige Mosaike. Mit diesen Zeichen und durch die Anordnung der Fugen in Verbindung mit Farben gaben Sie dem Nutzer Informationen, was auch mit Asphalt-Prägetechniken, Asphaltvorsätzen, Asphaltfarben und Farbasphalten möglich ist. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten eine Fläche zu gestalten. Herkömmliche Techniken und Baustoffe sind in ihrem Einsatzgebiet begrenzt. Natursteinpflaster, Verbundsteine und Platten haben aufgrund ihres Gewichts eine maximale Größe. Laut ZTV-Pflaster StB 06 lassen sie sich nur in Ausnahmefällen bei höheren Lasten > Bk. 1,8 einsetzen. Die Firma Asphaltbau und Mischwerke GmbH aus Frankfurt hat sich sowohl auf die Gestaltung von hochbelasteten Flächen, als auch auf völlig neue Möglichkeiten der Straßen- und Platzgestaltung spezialisiert. Deren (Schein-) Fugen stellen keine Schwachstellen dar und können an jeder beliebigen Stelle nach rein optischen Gesichtspunkten geprägt werden. Dies eröffnet die Möglichkeit, artgleich größere Flächen glatt zu lassen und an anderer Stelle, an denen es gestalterisch oder zur Informationsweitergabe wichtig ist, zu prägen.

Asphaltprägetechnik
Bei dem CreaPrint-Verfahren wird in die frisch eingebaute oder Temperatur gesteuert aufgeheizte Deckschicht ein Muster geprägt. Für extreme Lasten bis Bk.100 steht die BusPhalt Deckschicht zur Verfügung.

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BusPhalt und CreaPhalt
Herkömmliche Farbasphalte haben einen niedrigen Erweichungspunkt und neigen in der Sonne liegend zu Verdrückungen. Gleiches gilt für herkömmliche „schwarze“ Asphalte, die sich durch die Motorabwärme von stehenden Bussen auf über 80 Grad Celsius erhitzen. BusPhalt hat einen Erweichungspunkt > 150 Grad Celsius und schützt bei einer Einbaudicke von nur 2 cm den darunter liegenden Binder. BusPhalt wird vor Ort, auch in Kleinstmengen gemischt. Das aufwendige Reinigen einer Mischanlage entfällt. Im Spurbildungstest ist BusPhalt jedem Autobahnsplittmastix weit überlegen und sehr verschleißarm. Bei niedriger belasteten Flächen genügt eine Einbaudicke von 1-1,5 cm. Der Gesamtaufbau erfolgt in Anlehnung an die RStO 12. Das Mischen und Einbauen eines farbigen Drainasphaltes auf „schwarzer“ Drainasphalt-Tragschicht ist möglich.

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Farbasphalt-Einbau
Bei dem Einbau von Farbasphalt-Deckschichten entstehen oft Ansätze durch die Fertigerbahnen oder Arbeitsnähte, was die Gestaltung beeinträchtigt. Mit speziellen Techniken ist es möglich auch über eine große Breite fugenlos zu arbeiten.

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Versenkter Thermoplast
Vorhandene hochstandfeste Deckschichten lassen sich auch mit einem versenkten Thermoplast gestalten. Hier wird die Deckschicht replastifiziert, ein ca. 3mm tiefes Muster geprägt und mit CreaTherm-Inlays verfüllt und verschweißt.

Asphaltvorsatz mit und ohne Muster
Auf eine fertige („schwarze“) Deckschicht wird ein Bindemittel aufgetragen und farbig gesplittet. Die Farbe ergibt sich aus der Wahl der Natursplitte. Das Bindemittel kann aber auch zusätzlich eingefärbt werden. Ein Muster wird durch das Aussparen der Splittung erzeugt. CreaStone Asphaltvorsatz ist für Belastungen bis
Bk.1,8 geeignet.

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Asphalt- und Betonfarbe
Bei niedrigen Verkehrslasten, insbesondere bei Schulen, Kindergärten und Radwegen, kommen als Alternative zu Farbasphalten auch Asphaltfarben zum Einsatz. Da dies das Budget nicht so belastet wie Farbasphalte, ist es eine oft gewählte Alternative. Markierungsfarben sind für einen Flächenauftrag meist nicht geeignet.

Reparaturtechniken
Bei der Materialwahl sollte auch an Reparaturen und das Verschließen von Aufgrabungen gedacht werden. Asphalte können fugenlos verschweißt werden, Beton kann dünn und dauerhaft repariert werden.


Fotos: www.creapave.de

  Quelle: www.creapave.de


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