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Dämmstoff ABC - Tipps zur Wärmedämmung

25.03.2013

Mit einem Dämmstoff ABC setzt der Bauherren-Schutzbund e.V. die Serie seiner bewährten Ratgeber für private Bauherren fort. Weil sich nicht jeder Dämmstoff für jeden Zweck eignet, ist das Wissen um seine richtige Auswahl und Verwendung wichtig. Sonst verpuffen energetische Effekte.

Der neue Ratgeber umreißt zunächst Grundsätzliches zum Entstehen von Wärmeverlusten, zu Dämmwirkungen und Dämmmöglichkeiten. Für jede Anforderung und Bauteilart sind – abhängig von Belastbarkeit, Brandschutzverhalten, Wärmeleitzahl und anderen Eigenschaften – geeignete und zugelassene Materialien erhältlich, sowohl für Außen- als auch für Innendämmungen.

Um privaten Bauherren eine zielgerichtete Auswahl zu ermöglichen, geht der Ratgeber auf die unterschiedlichen Arten von Dämmstoffen ein. Platten- und mattenförmige Dämmstoffe eignen sich für Wärmedämm-Verbundsysteme und Zwischensparrendämmungen. Einblasprodukte und Schüttungen sind an die Verarbeitung durch lizensierte Fachbetriebe gebunden und für die Dämmung von Hohlräumen bestimmt. Ortschäume für Hohlräume und die Dämmung betriebstechnischer Anlagen werden direkt vor Ort erzeugt.

Nach der Klärung grundsätzlicher Begriffe erläutert der Ratgeber die wichtigsten Eigenschaften von Dämmstoffen in Bezug auf ihre Wärmeleitfähigkeit, Feuchtigkeitsaufnahme und Brennbarkeit. Zunehmende Aufmerksamkeit wird der Ökobilanz geschenkt. Es sollten immer solche Materialien gewählt werden, die keine Schadstoffe enthalten oder freisetzen – weder bei ihrer Produktion noch bei der Verarbeitung. Zudem sollten Dämmstoffe mehr Energie einsparen, als Herstellung und Recycling erfordern.

Der zweite Teil des Ratgebers gibt einen Überblick über künstliche und natürliche Wärmedämmstoffe. Mineralwolle ist auch als Glas- und Steinwolle bekannt. Aufgrund ihrer guten Wärmedämmeigenschaften und des vergleichsweise günstigen Preises entfällt auf sie der größte Marktanteil. Bei den Schaumkunststoffen geht es vorrangig um unterschiedliche Hartschäume, die im Decken- und Dachbereich und zur Dämmung von Installationsanlagen eingesetzt werden.

Zu natürlichen Dämmstoffen zählen Holzfaser, Kalziumsilikat und Zellulose, wobei der Holzfaser der größte Marktanteil gebührt. Der Ratgeber erklärt die jeweils unterschiedlichen stofflichen Zusammensetzungen, Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten.

Zum Schluss gibt der Ratgeber interessierten Bauherren Tipps für Internetportale zum Thema Dämmstoffe.

  Quelle: www.bsb-ev.de


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