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Depressionen erkennen und vorbeugen

13.11.2020

Winterblues oder doch mehr?

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, schlägt das vielen Menschen aufs Gemüt. Der sogenannte Winterblues macht sich bemerkbar. Das saisonale Stimmungstief muss meist nicht ärztlich behandelt werden. Gezielte Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga helfen dabei, Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen. Aber auch Bewegung an der frischen Luft und gesunde Ernährung sind gut, um die Balance zurückzugewinnen. Falls sich die Symptome nicht bessern und Betroffene scheinbar grundlos antriebslos sind, schlecht schlafen, soziale Kontakte meiden und den Spaß am Leben verlieren, sollte medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Denn allein in Deutschland erkranken jährlich rund 5,3 Millionen Menschen an Depressionen. Und dennoch wird die Krankheit unterschätzt. „Jedes Jahr sterben mehr Menschen durch Suizid infolge einer Depression als durch Verkehrsunfälle, HIV und Drogen zusammengerechnet“, weiß Dr. Thomas Wöhler von den Barmenia Versicherungen. Depressionen sind komplexe Erkrankungen mit psychosozialen und neurobiologischen Aspekten.

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Während der kalten Jahreszeit fühlen viele den sogenannten Winterblues – doch der Übergang zu einer klassischen Depression ist mitunter fließend. Erster Ansprechpartner bei Unsicherheiten ist der Hausarzt oder die Hausärztin.

txn-Foto: S.Karimpard/123rf/Barmenia

Dennoch sind die Behandlungs-Chancen bei einer frühzeitigen Diagnose meist gut. Deswegen ist es wichtig ist, dass Betroffene ihr Leiden wahrnehmen und es nicht verheimlichen. Ärztliche Hilfe wird dringend empfohlen und wer Familie oder Freunde nicht belasten möchte, sollte darüber hinaus den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe suchen. Viele Krankenkassen bieten zudem sinnvolle Unterstützungsprogramme. Weitere Information unter www.barmenia.de

  Quelle: txn.


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