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Diese Ketten überstehen auch Granit

21.04.2016

Extremer Untergrund fordert hohe Belastbarkeit

Seit etwa 1.000 Stunden sind die LIS Ketten an einem 25 t Bagger der Bayerischen Staatsforsten jetzt im Einsatz. Kontinuierlich und ohne Schaden arbeiten sie in den Bayerischen Wäldern auf harten, mit Granit durchsetzten Untergründen ebenso wie auf weichen rutschigen. Auch bei Steigungen bis 35° geben sie sicheren Halt für die Arbeit, die der Bagger zu leisten hat. „Wir hatten Probleme mit der Standfestigkeit der vorherigen Ketten. Mit denen von Linser, die wir seit einiger Zeit verwenden, gab es bisher keine Probleme. Wir werden damit auch einen zweiten Bagger ausrüsten“, sagt Hans-Georg Leichtenberger, Werkstattleiter Forsttechnik am Standort Bodenwöhr.

Kette mit erhöhter Festigkeit
Im Einsatz an dem 25 t Bagger ist eine fettgeschmierte Linser HD-Kette mit 190 mm Teilung. Sowohl Buchse als auch Bolzen sind verstärkt. Verwendet werden 2-Steg Bodenplatten mit 600 mm Breite. Um die Festigkeit zu erhöhen, sind sie ohne Schmutzloch ausgerüstet. Auf Kundenwunsch kann die Kette auch mit Pressbolzen geliefert werden. Diese Beschreibung zeigt, dass die Kette auf wirklich extreme Anforderungen ausgelegt ist. Und zwar nicht nur durch den ständig zwischen extrem hart und extrem weich wechselnden Untergrund. Sondern auch durch das Befahren von extrem steilen Hängen.

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Auch extreme Belastungen durch Bodenbeschaffenheit und Arbeit am Berg halten die Linser Ketten aus.

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Besonders wenn Rückegassen angelegt oder wieder befahrbar gemacht werden müssen, dann ist der Bagger und insbesondere auch seine Basis, die Ketten, extrem gefordert. 30° oder 40° Steigung hört sich nach nicht viel an. Aber schon wenn man diese Strecken begeht, muss man aufpassen nicht auszurutschen und den Hang hinab zu stürzen. Umso fester muss der Stand einer 25 t Arbeitsmaschine sein. Das funktioniert mit den Linser Ketten sehr gut.

Den Waldboden schonen
Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften eine Fläche von etwa 808.000 Hektar. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 2.700 Mitarbeiter und macht einen Umsatz von 404 Mio. Euro. Vornehmlich durch die Holzwirtschaft mit etwa 5,2 Mio m³ nachhaltig genutztem Holz. Um die Bestände erschließen zu können sind Forststraßen, Rückegassen, Rückewege und Seillinien angelegt. Das Befahren der Waldflächen zur Holzernte ist nur auf diesen speziellen Erschließungslinien erlaubt. Rückewege werden an Hängen angelegt, die so steil sind, dass Rückegassen nicht mehr in Falllinie angelegt werden können. Hier und auch beim Anlegen und der Pflege von Forststraßen sind die Bagger vornehmlich im Einsatz.

Linser Ketten auch für extreme Beanspruchung
Im Bereich Hydraulikbagger umfasst das Linser Programm Ketten der Größen B00 (Teilung 90 mm) bis B10 (Teilung 280 mm). Für Dozer bietet Linser Ketten von
D3 (Teilung 155 mm) bis D11 (Teilung 317,5 mm). Je nach Maschine in trockener, fettgeschmierter oder ölgeschmierter Ausführung. Natürlich liefert Linser auch Gummiketten für Minibagger. Fettgeschmierte Ketten kommen bei Maschinen mit kleinem bis mittlerem Fahranteil und hohen Stoß- und Verwindungsbelastungen zum Einsatz. Die Dichtungen halten das Fett im Gelenk und schützen es vor Verunreinigungen. Sehr wichtig ist die fachliche Beratung, welches Material in welcher Ausführung für die anstehenden Aufgaben wirklich geeignet ist. Hier unterstützen die Linser Fachberater, die mit umfangreicher Praxiserfahrung technische effektive Lösungen erarbeiten.

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Mit den Linser Ketten ist Josef Götz, Mitarbeiter der Bayerische Staatsforsten, sehr zufrieden.

Fotos: www.linser.eu

  Quelle: www.teubert-kommunikation.de


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