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Digitaler Planungshelfer

13.04.2016

Wärme- und Schallschutz: Neue Bauphysik-Software erleichtert Planern die Nachweisführung

Hochwertige EDV-Programme können Bauplanern die Arbeit deutlich erleichtern. Aus diesem Grund bietet die Unipor-Gruppe (München) jetzt in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel eine neue Bauphysik-Software an: Unterschiedliche Module unterstützen dabei Architekten und Fachplaner im Bereich des bauordnungsrechtlichen Schallschutzes sowie des baulichen Wärmeschutzes. Besonderer Vorteil: Die verschiedenen Module ermöglichen die Nachweisführung für alle Ziegelprodukte im Mauerwerksbau – unabhängig vom Hersteller. Einen Zugang zur Software gibt es auf der Unipor-Internetseite (www.unipor.de) in der Rubrik „Service“.

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Auf der Homepage abrufbar: Die Unipor-Gruppe (München) bietet in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel eine neue Bauphysik-Software an. Die Module „Schall 4.0“ und „Energie 20.20“ ermöglichen Planern dabei eine komplette Nachweisführung.

Foto: UNIPOR, München

Die Planung von Bauvorhaben wird dank zahlreicher Auflagen und Vorgaben immer komplexer. Speziell abgestimmte Software-Programme können Fachplanern und Architekten hier eine große Unterstützung sein. Zu diesem Zweck präsentiert die Unipor-Gruppe (München) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel jetzt eine neue Nachweis-Software. Deren neue Module bieten zuverlässige Hilfe bei der Planung von Mauerwerksbauten und decken dabei herstellerübergreifend alle Produkte der deutschen Hintermauerziegel-Industrie ab.

Module: Schallschutz und Energie
„Die Software ist besonders nutzerfreundlich“, erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber. „Notwendige Daten lassen sich einfach und direkt im Kundengespräch – per Laptop oder Tablet – aufnehmen. Das erlaubt eine direkte Anzeige vor Ort.“ Das Modul „Energie 20.20“ ermöglicht dabei die komplette Nachweisführung für Bedarfs- und Verbrauchsausweise nach den Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung 2016, KfW-Nachweisverfahren inklusive KfW-Schnittstelle und dem EEWärmeG. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, detaillierte Wärmebrückennachweise zu erstellen.

Modul „Energie 20.20“ auf einen Blick:
• U-Wertberechnung mit inhomogenen Bauteilen gemäß EN ISO 6946
• Wärmebrückenberechnung, E-Ausweise (Wohngebäude), DIBt-Schnittstelle, KfW-Nachweisverfahren inkl. KfW- Schnittstelle, EEWärmeG-Nachweis
• Gebäudeheizlastberechnung nach EN 12831 zur Heizkesselauslegung
• PV-Anlagen nach DIN EN 15316-4-6 und Solarthermie – Auslegung nach DIN EN 15316-4-3
• Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach DIN 4108-2:2013 in Vorbereitung

Mithilfe des zweiten Moduls „Schall 4.0“ können Planer die neue Norm DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ bereits vor ihrer bauordnungsrechlichen Einführung umsetzen. Die Berechnungsalgorithmen der Software basieren hier auf einer akustischen Energiebilanz und prognostizieren so mit hoher Zuverlässigkeit die Schalldämmung in Gebäuden.

  Quelle: www.unipor.de


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