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Eine Runde Lärmschutz!

10.04.2012

Rau Geosystem Süd bietet seine Grüne
Schallschutz-Hecke auch für Kreisverkehre an

„Der kommunale Lärmschutz ist für viele Gemeinden und Behörden eine sehr große Herausforderung. Mit unserer begrünbaren Lärmschutzwand bieten wir eine Lösung an, bei der öffentliche Auftraggeber ihre Anforderungen an Lärmschutz, Ökologie und Ressourcen schonendes Bauen unter einen Hut bringen können“, sagt Rau-Süd-Geschäftsführer Erwin Königsberger und führt als Referenz-Projekt die Kreisverkehr-Lärmschutz-Hecke in der schwäbischen Stadt Illertissen (17.000 Einwohner) im Landkreis Neu-Ulm an.

Die Schallschutzprofis von Rau bauten die vier Meter hohe Wand um die Kurve und sparten sich kostenintensive Ecken. „Auf diese Art konnten wir noch engere Radien fahren. Diese Bauweise ist wesentlich günstiger, als wenn man rund betonieren müsste“, so Königsberger.

Das Baukonzept von Rau kam in Illertissen an. „Ich habe bislang nur positive Stimmen gehört. Egal, ob es um die Lärmschutzwand in ihrer Funktion geht, oder die Optik und Ausführung der Rau Geosystem Süd GmbH: Wir als Auftraggeber sind sehr zufrieden“, sagt der Leiter des städtischen Tiefbauamtes der Stadt Illertissen, Bernd Hillemeyr.

Für die Kommune war im Vorfeld der Umbauarbeiten am Kreisverkehr im Saumweg klar, dass ausschließlich ein platzsparendes Wandsystem in Frage kommt. Bei einer Versammlung stellte die Stadt den Anliegern verschiedene Systeme vor. Kein massiver Steinwall, sondern eine schlanke, hohe und so schnell wie möglich begrünte Lärmschutzwand sollte den Kreisverkehr optisch und funktionell aufwerten, den verkehrsbedingten Lärm absorbieren.

Rau bekam den Zuschlag und legte sofort den Grundstein dafür, dass die Lärmschutzwand bald nur noch als grüne Hecke zu erkennen ist. Die Begrünung beschleunigen soll ein oben auf der Wand integrierter zusätzlicher Pflanzhorizont. „Die Pflanzen wachsen somit nicht nur von unten nach oben, sondern auch von oben nach unten“, erklärt Königsberger. Gepflanzt wurden Efeu, Klematis und „Wilder Wein.

Im Nachgang der ersten Baumaßnahmen gab es bereits ein großes Lob in punkto Flexibilität: „Mir hat sehr gut gefallen, dass bei diesem System nicht alles bis ins letzte Detail geplant werden muss, sondern, dass man technische und optische Korrekturen auch kurzfristig vornehmen kann“, sagt Hillemeyr. So schloss das Rau-Team die Verbindungslücke zwischen der neuen 4-Meter-Wand und dem alten Lärmschutzwall mit einer Spezialkonstruktion so, dass jetzt alle zufrieden sind.

Die ökologischen Lärmschutzwände von Rau bieten Sicht-, Schall- und Lärmschutz von Anfang an. Die Begrünung der Wand entwickelt sich schnell und von selbst auf einem Vlies mit aufgesteppter Kokosfaser. Wandmaterial und Oberflächenstruktur der ökologischen Lärmschutzwände bieten nach EN ISO 140-3 die bestmögliche Schalldämmung und den höchsten Standard bei der Schallabsorption.

Die bepflanzten Lärmschutzwände von Rau schlucken nicht nur den Schall, sondern auch Abgase und tragen durch die Austauschprozesse bei der Photosynthese nachhaltig zum Co2-Gleichgewicht bei. Die Wände nutzen den Regen und kommen somit ohne künstliches Bewässerungssystem aus. Rau verwendet ein UV-beständiges, unverrotbares Geotextil, das extra für das Unternehmen aus Kaufbeuren produziert wird. Durch ein Stecksystem entfallen aufwändige Schweißarbeiten. Das System wird von Fachkräften vor Ort aufgestellt, kann aber auch als Bausatz geliefert werden.

Die massiven und stückverzinkten Trägerprofile und Gittermatten des vorgefertigten Korbgerüsts sind korrosionsbeständig und so stark dimensioniert, dass statische Anforderungen erfüllt werden. Mit wenig Aufwand können sogar Photovoltaik-Module montiert werden. Mit dieser weltweit einzigartigen Kombination können Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen bereits nach vier Jahren Geld verdienen.

Technische Daten

Schalltechnische-Bewertung:

Die gesetzlichen Anforderungen an die Schalldämmung besagen, dass die Schalldämmung einen Einzahlwert von mindestens DLR > 24 dB aufweisen muss und damit der Gruppe B3 gemäß DIN EN 1793-2 zuzuordnen ist. Rau-Lärmschutzwände erfüllen diese Anforderungen mit einem berechneten Einzahlwert zur Luftschalldämmung von DLR = 67 dB absolut sicher. Dies gilt auch für die Schallabsorption. Rau-Lärmschutzwände erreichen hier einen Einzahlwert zur Schallabsorption von DLa = 20 dB der Gruppe A mit der Einstufung „hochabsorbierend“ und sind gemäß DIN EN 1793-1 zuzuordnen.

Aufbau des Lärmschutzwandsystems:

Das Rau-Lärmschutzwandsystem wird als Metallgitterkonstruktion ausgeführt, das mit Geotextil ausgekleidet und mit Erdsubstrat verfüllt wird. Der Aushub aus dem Einbau der Wand wird aus dem Straßenbau verwendet. Die verzinkte Trägerkonstruktion und die Gittermatten sind absolut korrosionsbeständig und somit enorm haltbar. Die Korbgebilde können (fugenlos) zusammengesteckt werden und sind als Endlossystem einsetzbar. Das Geotextil besteht aus unverrottbarem Faserflies mit aufgesteppter Kokosfaser. Das biologisch aktive, humusarme Erdsubstrat kann mit Ziegelrecyclat oder Blähton angereichert werden und weist keinen Verrotungsschwund auf. Die Volumendichte des Erdsubstrats beträgt im trockenen Zustand p≈1400 kg/m³ und im erdfeuchten Zustand p≈1600 kg/m³. Die minimale Dicke der Rau-Lärmschutzwände beträgt 0,4 m. Die minimale flächenbezogene Masse der Wand ergibt sich bei trockenem Zustand des Erdsubstrats zu m≈560 kg/m³.

 

 

  Quelle: www.jensen-media.de


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