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Erfolgreich die Sicherheit der Patienten im Bewegungsbad erhöht

21.02.2020

Antirutsch-Beschichtung für die Edelstahltreppe am Therapiebecken

„Wir sind zentraler Gesundheitspartner für die Menschen in der Region Würzburg und darüber hinaus“ – so formuliert es das Klinikum Würzburg Mitte (KWM) in seiner Vision und verdeutlicht so den qualitativen Anspruch für die medizinische-pflegerische Versorgung. Auch in der Physiotherapie hat dieser Anspruch eine zentrale Bedeutung. Im Therapiebecken werden Menschen rehabilitiert und mobilisiert. Damit keiner auf dem Weg ins oder aus dem Wasser auf den Edelstahltreppen ausrutscht, wurde eine spezielle Oberflächenbeschichtung aufgetragen.

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Das Klinikum im Fürstenbau, hier die frontale Ansicht.

Foto: Stiftung Juliusspital / Rolf Nachbar

Der bekannte weiß-orange gestreifte Clownfisch namens Nemo wartet am Eingang schon auf die nächsten Patienten. Angenehm warm ist es in dem Raum, in dem das 15 Quadratmeter große Therapiebecken steht. Darin herrschen 32 Grad Wassertemperatur – und stehen kann hier jeder noch bei 135 Zentimeter Wassertiefe. Ob Beschwerden mit der Hüfte, der Schulter oder dem Rücken: Chirurgische, neurologische und orthopädische Patienten aus der Ambulanz nutzen die Einrichtung. Auch bei Rheuma erleichtert der Wasserauftrieb die Beweglichkeit. Hier werden Gelenke gekräftigt, Knie wieder fit gemacht. „Um Patienten wieder schnell mobil zu bekommen, ist die Physiotherapie ein wichtiger Teil im Klinikalltag“, erklärt Claudia Kübert-Sponner, die im Juliusspital die Leitung der Therapeuten verantwortet. So wächst mit dem Bedarf auch die Abteilung stetig weiter. Derzeit arbeiten 21 Voll- und Teilzeitkräfte auf der Station.

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Die Antirutsch-Beschichtung wurde auf der Edelstahltreppe am Therapiebecken aufgetragen.

Der Mensch steht im Mittelpunkt: „Heilen und Helfen ist unser Anliegen“ – auch das formuliert das KWM in seiner Vision. Um den aktuellen Herausforderungen bei diesem Anliegen gewachsen zu sein, ist das Team stets auf der Suche nach qualitativen Lösungen – um als kompetenter Partner für Diagnostik und Therapie den Patienten zur Seite stehen zu können.

Jährlich 1.300 Einzelanwendungen im Bad
Nach einer optimalen Lösung suchte die Klinikleitung auch beim Therapiebecken. Pro Jahr gibt es 1.300 Einzelanwendungen im Bad. Manche Personen werden zwar mit dem Lift hinein gehoben, doch der Großteil kommt über die Treppe hinein und wieder heraus. „Die Treppe war ein Sicherheitsrisiko“, erinnert sich Kübert-Sponner. Gerade ältere Patienten oder solche mit Handicap gehen in so genannter Rückenlage bergab. Sie halten sich am Geländer fest, während der Oberkörper nach hinten gelehnt ist. Das erhöht das Risiko eines Sturzes – trotz Hilfestellungen der Therapeuten.

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Das Material ist eine ideal geeignete Rutschhemmung, so die Aussage des Klinikpersonals.

Fotos: GriP AntiRutsch

Die mehrstufige Edelstahltreppe besteht zwar aus einer Oberfläche mit Noppen, doch bei Nässe entwickelt sich trotzdem eine hohe Rutschgefahr. Die motivierten Therapeuten und Pflegekräfte probierten verschiedene Mittel aus, doch weder ausgeschnittene Belagstücke noch Matten brachten den erhofften Erfolg. Kübert-Sponner: „Sobald die Treppe feucht wurde, rutschten die Hilfsmittel weg und machten alles noch gefährlicher.“ Schnell wurde dem Team klar: „Das können wir so nicht lassen. Unsere Verantwortung gegenüber den Patienten wurde dadurch zu einer echten Mehrbelastung.“

Sicherheit der Patienten erhöht, Arbeit der Therapeuten erleichtert
Wie wäre es, eine fest eingebaute Lösung zu haben? Die trotzdem kostengünstig ist und keinen kompletten langwierigen oder aufwendigen Umbau erfordert? Der technische Leiter des Hauses wurde schließlich im Internet fündig. Im Januar 2018 wurde an einem halben Arbeitstagen GriP AntiRutsch des Schweizer Herstellers GriP Safety Coatings AG installiert. Die körnige, wasserbasierte Zwei-Komponenten Beschichtung ist umweltfreundlich, erfüllt alle gängigen Hygienestandards und ist unempfindlich gegenüber Desinfektionsmitteln. Die Oberfläche kann mit üblichen Reinigungsmitteln und sogar Hochdruckreinigern mühelos gereinigt werden. Das Material ist transparent und verändert die Optik nicht. GriP AntiRutsch ist die einzige weltweit zertifizierte Antirutsch-Beschichtung.

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Mit der neuen Oberflächenbeschichtung am Bewegungsbad wurde nicht nur die Sicherheit der Patienten erhöht, sondern auch die Arbeit der Therapeuten erleichtert.

Ob Patienten aus der Unfallchirurgie oder von der Palliativstation, ob aus der Früh-Reha oder Akut-Neurologie, ob alt oder jung: Mit der neuen Sicherheit am Bewegungsbad hat GriP AntiRutsch nicht nur die Sicherheit der Patienten erhöht, sondern auch die Arbeit der Therapeuten erleichtert. Die Physiotherapie trägt maßgeblich dazu bei, die Patienten wieder zu mobilisieren und die Liegezeiten zu reduzieren. „So vermeiden wir auch viele Komplikationen nach Operationen und Behandlungen. Daher ist es unser Anspruch, vor Ort eine hohe Therapiequalität zu erzielen“, sagt Kübert-Sponner. Das Material ist ihrer Erfahrung nach eine ideal geeignete Rutschhemmung. „Sie hat ihren Zweck vollkommen erfüllt und tut ihre Wirkung.“

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Patienten aus der Unfallchirurgie und der Palliativstation, aus der Früh-Reha und Akut-Neurologie, alt und jung - alle profitieren von der neuen Sicherheit.

Fotos: KWM-Klinikum

  Quelle: www.titania-pr.de


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