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Ex-Eintrachtler werden Paten

04.03.2020

Die nächsten Aktivitäten der Initiative Zukunft Fachkraft des BDB-HESSENFRANKFURT

Die großartige Resonanz hat einen vorläufigen Höhepunkt am 21.2.20 bekommen. An der Kennedy-Schule in Bad Vilbel hat eine besondere Veranstaltung stattgefunden. Der Ex-Weltmeister der Frankfurter Eintracht, Bernd Hölzenbein, Mittelfeldmotor „Dr. Hammer“ Bernd Nickel und Ex-Eintracht-Präsident Matthias Ohms haben in der Schule die Patenschaft für die Initiative übernommen und für die Schüler die heutzutage obligatorischen Selfies ermöglicht. „Um 10.00 Uhr haben wir in Hanau mit der IHK und Herrn Dr. Quidde einen weiteren wertvollen Projektunterstützer gewonnen, um 11.00 Uhr freuten wir uns über den Besuch der Ex-Eintrachtler und ihrer Bereitschaft als Paten der Initiative zu agieren“, so BDB-Vorstand Reimann.

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v.L.: Erich Schleßmann, Prof. Dr. R. Alexander Lorz (Hess. Kultusminister), Thomas M. Reimann, Andreas Ostermann.

Die stv. Schulleiterin Luzie Betz zeigte sich begeistert: „So etwas wie die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT gab es für unsere Schule bisher nicht. Ich freue mich über die Möglichkeit, bei diesem tollen Projekt mit den Schülern dabei sein zu können.“ Beindruckt zeigten sich auch Ex-Präsident Ohms und „seine“ Spieler: „Eine großartige Initiative, die wir gerne unterstützen.“ Bernd Nickel ergänzte: „Herr Reimann hatte uns schnell überzeugt, für eine gute Sache die Patenschaft zu übernehmen“ und Bernd Hölzenbein fügte hinzu: „Wir unterstützen dieses Projekt gerne mit unseren Namen.“ Die Initiative Zukunft Fachkraft bleibt jedoch nicht nur auf den Bereich von Schulen und Unternehmen sowie ihren Verbänden begrenzt. „Nachdem bereits ein Kamerateam des ZDF auf der Baustelle die Schüler bei ihren praktischen Erfahrungen gefilmt hat, wird auch Prof. Ruiss mit dem „Top Magazin“ als führendem Lifestyle-Magazin Medienpartner. Somit erhält die Initiative einen enormen Bekanntheitsgrad, der der konkreten Arbeit unzweifelhaft zugute kommt“, äußert sich Andreas Ostermann, Vorsitzender des BDB-HESSENFRANKFURT, zur breiten Wirksamkeit der Initiative aufgrund der Medienresonanz.

Auf Bundesebene konnte ebenfalls noch am Freitag der Submissions-Anzeiger Verlag aus Hamburg als weiterer Medienpartner gewonnen werden.

Die hessische Landesregierung streicht – wie den Zeitungen zu entnehmen ist – die finanziellen Mittel für die erfolgreiche Begleitung der Berufsorientierung und den Berufseinstieg von Hauptschülern im Land. Gleichzeitig baut die ehrenamtliche INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT beim Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure in Frankfurt ihre Aktivitäten aus. Dem zugrunde liegen die gewonnenen Erfahrungen mit den Praxistagen für die Schüler auf den Baustellen, auf denen sie konkret und anschaulich vor Ort erfahren und erleben können, was Berufsalltag bedeutet, wie die Arbeitsbedingungen sind, wie es um die Verdienst- und die Aufstiegsmöglichkeiten steht. Es ist aber auch zugleich ein Weg, den Schülern konkret Wegweiser für ihre beruflichen Vorstellungen an die Hand zu geben.

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v.L.: Luzie Betz, Thomas M. Reimann, Erich Schleßmann, Bernd Hölzenbein, Hans Trumpp, Matthias Ohms, Andreas Ostermann, Bernd Nickel.

„Es macht richtig Spaß, das Interesse und die Bereitschaft der Schüler zur Information über unsere Berufswelt mitzubekommen. Das alleine lohnt schon, die Serie der Praxistage fortzusetzen“, so zieht Thomas Reimann, Bauunternehmer und maßgeblicher Initiator des Projekts, ein vorläufiges Fazit für sein Engagement. So steht dann auch der nächste Praxistag für Neuntklässler der Kennedy-Schule auf einer Bad Vilbeler Baustelle am 27.2.2020 an. Dass man mit solchen Maßnahmen der konkreten Berufsinformation vor Ort erfolgreich sein kann, findet immer mehr Interesse und Unterstützung im Umfeld der Unternehmen, Wirtschaftsverbände und einschlägigen Institutionen. Sowohl Wirtschaftsminister Al-Wazir als auch Kultusminister Lorz unterstützen die Initiative mit Grußbotschaften, die regional zuständigen Industrie- und Handelskammern in Frankfurt, Hanau und Gießen-Friedberg sind ebenso Projektunterstützer wie die hessischen Handwerkskammern. Anlässlich des Besuches in Hanau äußerte sich Dr. Quidde mit den Worten: „Eine großartige Initiative, die wir gerne unterstützen. Herr Reimann hatte uns schnell überzeugt, für eine gute Sache Partner zu werden.“ Die IG BAU in Hessen mit Herrn Rosenbaum an der Spitze ließ es sich nicht nehmen, von Anfang die Initiative zu propagieren. Nahezu selbstverständlich ist inzwischen, dass die Verbände VbUH und VhU Partner der Initiative sind. Es gibt Bestrebungen, die Aktivitäten der INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT, die bislang in der Rhein-Main-Region ihren Schwerpunkt hat, auf andere Landesteile Hessens auszudehnen. Gespräche mit Dirk Pollert, dem Hauptgeschäftsführer der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) seien geführt, berichtet Reimann.

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Ex-Eintracht-Präsident Matthias Ohms im Interview.

Fotos: www.bdb-hessenfrankfurt.de

VhU-Präsident Wolf Mang zeigt sich über die Erfolge der Initiative begeistert. Dabei sind die hiesigen Praxistage als Modell zu verstehen, um sie so z. B. nach Nord- oder Osthessen zu übertragen. Rainer von Borstel, Hauptgeschäftsführer des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. sagt: „Für mich ist die INITIATIVE ZUKUNFT FACHKRAFT ein Projekt mit Vorbildcharakter. Ich wünsche mir, dass es sich rasch in ganz Hessen platziert.“ Hocherfreut zeigt man sich auch über die Bereitschaft der Handwerkskammern in Frankfurt, Kassel und Wiesbaden, der Initiative als Projektunterstützer beizutreten. „Das war eine richtig gute Nachricht, als mir Bernhard Mundschenk vor wenigen Tagen mitteilte, dass nun auch die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Handwerkskammern mit an Bord sind“, sagt Reimann, dem das Projekt für junge Menschen eine Herzensangelegenheit ist. Für die Aus- und Weiterbildung engagiert er sich ehrenamtlich seit inzwischen 1995, war lange Zeit Vorsitzender verschiedener Prüfungsausschüsse der IHK Frankfurt am Main.

Um dafür die Basis zu schaffen, wird am 1. September dieses Jahres das erste Fachkräfteforum für Vertreter der Wirtschaft und Schulen in den Räumlichkeiten der Frankfurter IHK durchgeführt. IHK-Präsident Ulrich Caspar ist Unterstützer der ersten Stunde und sieht die gute Entwicklung der Initiative mit großer Freude. „Das Konzept von Herrn Reimann und seinem Team hatte mich schon überzeugt, als es noch eine Idee war. In solch kurzer Zeit so viel zu erreichen, ist beachtlich. Wir freuen uns, als IHK Frankfurt mit dem Fachkräfteforum einen guten Beitrag leisten zu können.“ Es wird um den Erfahrungsaustausch über die Initiative mit der Praxis im Zentrum gehen. Daran wird sich die Frage der Übertragbarkeit auf andere Wirtschaftsbereiche und Regionen anschließen. Das schulische Interesse wird bei dem konkreten und praktischen Ansatz der Berufsinformation durch die Praxistage vor Ort liegen. „Nicht das x-te Referat über Chancen und Risiken einer qualifizierten Berufsinformation, d.h. die Theorie der Beratung, wird die Botschaft für die Schulen sein, sondern die Erfahrung aus der Praxis für die Praxis an den Schulen.“ Erich Schleßmann, der Koordinator der Initiative zu den Schulen, gibt diesen Ausblick auf das Fachkräfteforum und skizziert damit den inhaltlichen Anreiz für die Schulen, der Kooperation mit der Wirtschaft in beiderseitigem Interesse noch mehr praktischen Raum

  Quelle: www.bdb-hessenfrankfurt.de


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