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Fernlehrgang

22.05.2015

Kurs komplettiert Fortbildungsangebot der Ina Planungsgesellschaft und der TU Darmstadt

Nach den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder gibt es allein in Deutschland rund 40 Millionen Wohnungen. Davon wurden knapp zwei Drittel vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. Sie sind renovierungsbedürftig, da sie nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen entsprechen. Besondere Bedingungen sind hier bei der Sanierung von historischen – insbesondere denkmalgeschützten – Gebäuden zu beachten. Deshalb ist der Kurs "Auffrischung für Energieeffizienz-Experten - Energieeffizienz im Baudenkmal" für 2016 vorgesehen. Er will Planern hierzu aktuelle Kenntnisse vermitteln sowie Grenzen und Möglichkeiten aufzeigen. Die Fortbildung wird von der Ina Planungsgesellschaft mbH (ina) in Kooperation mit der Technischen Universität (TU) Darmstadt angeboten. Sie qualifiziert Architekten, Ingenieure und Energieberater, um als Sachverständige in die Expertenliste "KfW-Effizienzhaus Baudenkmal" aufgenommen werden zu können. Diese führt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) für Förderprogramme des Bundes. So unterstützt beispielsweise die KfW sowohl eine energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus als auch Einzelmaßnahmen - wie einen Austausch der Heizungstechnik und das Erneuern der Fenster.

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Weiterbildung per Mausklick - Fernlehrgänge der Ina Planungsgesellschaft mbH (ina) in Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt.

Foto: Smart Skript

Was gibt es dazu bei der energetischen Modernisierung von Denkmälern zu berücksichtigen? Nachhaltige energetische Verbesserungen sind hier nur auf der Grundlage einer qualifizierten bautechnischen und bauphysikalischen Untersuchung, Analyse und Bewertung der vorhandenen Bausubstanz zu erreichen. Dazu gehören fundierte Kenntnisse physikalischer Vorgänge ebenso wie Wissen um die Kultur und die Spezifika historischer Bausubstanz. Besonders kritische Punkte bilden Wärmebrücken, die energetische Qualität historischer Fenster und eine Innendämmung bei der energetischen Modernisierung im Denkmalbereich. Das alles erfordert eine interdisziplinäre Fachkunde der Energieberater. Diese erhalten sie in dem neu geplanten Lehrgang "Auffrischung für Energieeffizienz-Experten - Energieeffizienz im Baudenkmal" - darüber hinaus auch Tipps zum Erlangen einer entsprechenden KfW-Förderung.

Spezielle Weiterbildungen für dena-Energieeffizienz-Experten
Ziel der von ina in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt angebotenen Fernlehrgänge "Auffrischung für Energieeffizienz-Experten" ist es, den Teilnehmern relevante Themen und neue Entwicklungen des energieeffizienten Bauens und Sanierens zu vermitteln und so Ihre Fachkenntnisse zu aktualisieren. Die Lehrgänge entsprechen formal und inhaltlich den Anforderungen an Fortbildungen zur Verlängerung oder erstmaligen Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste der dena - also dem "Regelheft für die Eintragung als Energieeffizienz-Experte für Förderprogramme des Bundes" und an Nachschulungen gemäß den Hinweisen für die Anerkennung der Antragsberechtigung zur Vor-Ort-Beratung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Derzeit besucht werden kann der Fernlehrgang "Wege zum Niedrigstenergiegebäude 2020". Der zur "EnEV 2014 und BAFA-Richtlinie 2012" wird überarbeitet und demnächst sowohl mit 16 als auch mit 80 Unterrichtseinheiten (UE) angeboten. In den Auffrischungs-Lehrgängen stehen Studienbriefe mit je 30 bis 40 Seiten im pdf-Format zur Verfügung. Die Weiterbildungen schließen mit einem zeitlich begrenzten Online-Test ab.

Fernlehrgänge: Zeitliche Flexibilität bei kompetenter Betreuung
Die Inhalte sämtlicher Lehrgänge wurden von dem Team erarbeitet, das auch die kontinuierliche fachliche Betreuung der Teilnehmer übernimmt. Während der gesamten Fortbildung können die Teilnehmer die Tutoren der ina Planungsgesellschaft über das Online-Forum, per E-Mail und Telefon erreichen. Ziel der webbasierten Trainings ist, die am Bau Beteiligten für das Planen, Errichten und Sanieren energieeffizienter Gebäude zu qualifizieren. Darüber hinaus eröffnet das erfolgreiche Absolvieren der Prüfung der Lehrgänge "Wohngebäude im Bestand" und "Energieberater Nichtwohngebäude" mit je mindestens 130 UE die Möglichkeit, Energieausweise für Altbauten auszustellen. Diese Kurse sowie der Lehrgang "Vom Passiv- zum Plus-Energie-Haus" erlauben es den Teilnehmern ebenfalls, von Förderprogrammen des Bundes zu partizipieren. Bei den drei Lehrgängen gibt es eine Präsenzveranstaltung: Die jeweilige Abschlussprüfung findet einmal pro Quartal in Darmstadt statt.

Die Anmeldung und die Teilnahme an den Kursen sind grundsätzlich jederzeit möglich. Nähere Informationen und kostenfreie Demo-Versionen finden Sie unter: www.energieberater-ausbildung.de

  Quelle: www.smartskript.de


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