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Gegen Bienensterben:

02.01.2020

Münchner Bauträger übernimmt Bienenpatenschaft

Taten statt Worte: BHB Unternehmensgruppe beherbergt mehr als 40.000 Bienen und leistet so aktiven Beitrag zum bayerischen Volksbegehren Artenvielfalt

Weil Themen wie Naturschutz und Tierschutz so drängend wie nie zuvor sind, hat die BHB Unternehmensgruppe bereits Anfang des Jahres unter ihrem Motto „Beetopia“ eine Bienenpartnerschaft in Zusammenarbeit mit dem Anbieter „nearbees“ gestartet. Damit geht der Bauträger mit gutem Beispiel voran und unterstützt aktiv das bayerische Volksbegehren Artenvielfalt. „Uns ist daran gelegen, nicht nur ein in der heutigen Zeit kontroverses Thema aus Führungsebene zu beschließen, nur weil es gerade im Trend liegt, sondern unsere gesamte Belegschaft abzuholen und an einem Strang zu ziehen. Durch die Bienenpartnerschaft mit ‚nearbees‘, die regelmäßige Veranstaltungen und Vorträge direkt am Bienenstock in unserem Garten anbieten, können unsere Mitarbeiter ihren Horizont erweitern und einen eigenen Beitrag zum Volksbegehren Artenvielfalt leisten“, sagt Melanie Hammer, Geschäftsführerin der BHB.

40.000 bis 60.000 Bienen schwirren in dem Garten der BHB im Umkreis von bis zu 3,5 Kilometer umher und bestäuben verschiedenste Blüten von Nutz- und Wildpflanzen. Dabei dürfen Bienenvölker überall dort gehalten werden, wo Bienen ortsüblich sind. „nearbees“ bietet unterschiedliche Patenschaftsmodelle für Unternehmen und Privatpersonen an und fördert damit die Imkerei in Deutschland und trägt zum Bienenerhalt bei. So wird der Bauträger ganzjährlich von ihrem persönlichen Imker Andreas Riedl unterstützt, der die Imkerei als Hobby seit 2011 und mit insgesamt zehn Bienenvölkern betreibt. „Als Bienenpate leistet man einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Biene und der Biodiversität in der Region und wirkt dem Bienensterben entgegen. Außerdem trägt die Patenschaft so zum Erhalt der Imkerei in Deutschland bei“, sagt Andreas Riedl.

Bis zu 20 Millionen Blüten bestäubt täglich ein Bienenvolk
In regelmäßigen Abständen pflegt Riedl das Bienenvolk, sorgt dafür dass es gesund bleibt und genügend Raum zum Entfalten hat – erst kürzlich hat er die Bienen der BHB winterfest gemacht. Für die Mitarbeiter gibt es zwei Pflichtveranstaltungen: Zum einen bei der Ansiedlung, um den richtigen Umgang zu erlernen und erste Annäherungsversuche zu starten. Zum anderen gibt es gegen Ende des Sommers eine Verkostung des hauseigenen Honigs. Alle weiteren Termine können freiwillig und nach eigenem Interesse besucht werden.

Bis zu zwei Honigernten im Jahr
„Die erste Honigernte machen Hobbyimker für gewöhnlich Ende Mai, jedoch ist sie dieses Jahr aufgrund des regnerischen Frühlings nahezu ausgefallen. Ein zweites Mal wird ab Ende Juli nach dem Blühen der Sommerpflanzen geerntet. Geschmacklich ist der Honig vor allem im Süden Münchens durch Lindenblüten geprägt. Dabei hängt die Menge der Ernte stark von der Witterung und der Umgebung ab. Während in der Region München rund 30 Kilogramm Honig im Durchschnitt pro Jahr üblich sind, sind es in Oberbayern nur noch rund 12 Kilogramm“, erklärt der Imker. Verantwortlich für das Bienensterben sind insbesondere die Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen sowie Monokulturen, Pestizide, Schädlinge und Krankheiten wie beispielsweise der Befall von Milben.

  Quelle: www.bhb-bayern.de


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