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Haribo macht das Tonwerk Schmidt froh

17.10.2014

Ichenhausener Unternehmen bewegt auf der Baustelle bei Köln täglich bis zu 7.000 Kubikmeter Erde. Wie aus einer kleinen Familien-Ziegelei ein regional anerkannter Marktteilnehmer für Erdbau, Mineralien, Logistik und Entsorgung wurde.

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Harald (links) und Stephan Schmidt führen die Familientradition fort und sind mit dem Ichenhauser Unternehmen Tonwerk Josef Schmidt GmbH auf Erfolgskurs.

Haribo macht Kinder froh – und das Ichenhauser Unternehmen Tonwerk Josef Schmidt GmbH & Co. KG ebenso: Der weltbekannte Süßwaren-Hersteller baut ein neues Werk in Grafschaft nahe Köln und das riesige Gelände wird derzeit mit Maschinen und Schürfraupen des Ichenhauser Unternehmens bebaubar gemacht. Für die beiden Firmenchefs Harald und Stephan Schmidt ist dieser Auftrag nicht nur einer der größten der Unternehmensgeschichte, er soll auch als Visitenkarte und Pilotprojekt für weitere Großprojekte dienen. Denn aus der früheren Familien-Ziegelei am Ortsrand der schwäbischen Kleinstadt Ichenhausen (Kreis Günzburg) ist unter der Führung der beiden geschäftstüchtigen Brüder ein über die Grenzen von Deutschland hinaus tätiges Unternehmen in dem Bereich Erdbau und Logistik gewachsen. Derzeit beschäftigt das Tonwerk Josef Schmidt 55 Mitarbeiter – Tendenz steigend.

Stephan und Harald Schmidt sind in der Branche hervorragend vernetzt, profitieren aber vor allem auch von den jahrzehntelangen Geschäftsverbindungen, die ihr Großvater, der Firmengründer Josef Schmidt, und ihr Vater Harald Schmidt senior zu Lebzeiten aufgebaut hatten. Und so gelang auch der jüngste Coup: Die Bickhard Bau AG – eines der führenden Unternehmen im Straßen- und Verkehrswegebau – als langjähriger Partner des Ichenhauser Tonwerks Josef Schmidt – suchte ein leistungsfähiges Unternehmen für den Bau des neuen Firmensitzes des weltbekannten Süßwaren-Herstellers Haribo (Hans Riegel Bonn). Der Umzug des Unternehmens von Bonn nach Grafschaft in der Nähe von Köln soll die Position von Haribo als Weltmarktführer sichern. Neue Produktionsstätten, für mehrere hundert Mitarbeiter, werden dort buchstäblich aus dem Boden gestampft.

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Das Team der Tonwerk Josef Schmidt GmbH ist in ganz Deutschland für seine Kompetenz und sein Engagement bekannt und geschätzt. Das Familienunternehmen sucht weiterhin nach gut ausgebildeten Fachkräften.

Nur muss dieser Boden erst einmal urbar, also bebaubar, gemacht werden – und das ist die Stärke des Ichenhauser Familienunternehmens Tonwerk Josef Schmidt GmbH & Co. KG. Die große Herausforderung an diesem Standort ist die kurze Zeit, die für ein Bauprojekt dieser Größenordnung zur Verfügung steht: Noch vor Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten dort beginnen, wo sich bis vor wenigen Wochen tatsächlich noch Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagten. Für die Spezialisten aus Ichenhausen bedeutet dies: Bis zu 7.000 Kubikmeter Erdreich müssen pro Tag mehrere hundert Meter weit transportiert, eingeebnet und bearbeitet werden: „Das ist schon etwas ganz Besonderes“, sagen Harald und Stephan Schmidt in einem Atemzug. Stolz sind sie auf ihre hoch motivierten Mitarbeiter, die für solche Bauvorhaben unerlässlich sind.

Insgesamt müssen bis Ende April 2015 rund 700.000 Kubikmeter Erdreich bewegt werden – ein gigantisches Volumen, vor allem in der vorgegebenen Zeit. In diesem klassischen Erdbau mit Entfernungsmanagement sind die Schmidt-Experten enorm gefordert und auch die beiden Chefs sind immer wieder vor Ort, um gemeinsam mit ihrem Team für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Distanzen bis zu 500 Metern sind mit den beiden „Tiger“-Erdraupen aus Ichenhausen möglich. Sofern Transporte mit größeren Entfernungen nötig sind, werden diese mit Rädertechnik erledigt.

Bei Erdbewegungen dieser Dimension setzt die Tonwerk Josef Schmidt GmbH seit Jahren erfolgreich die Schürfkübelraupe SR 2001 ein, die ihre Bezeichnung „Tiger“ nicht von ungefähr bekommen hat: Die SR 2001 „beißt“ sich förmlich durch das Erdreich und zeichnet sich durch hohe Kubikmeter-Leistungen pro Betriebsstunde bei gleichzeitig geringem Personaleinsatz und Kraftstoffverbrauch auf diese Entfernungen aus. Je nach Bodenbeschaffenheit und Distanz sind im einschichtigen Betrieb mit einem Gerät Tagesleistungen bis zu 2.000 Kubikmeter möglich. Zusätzlich kann bei Bedarf während des Ausbaus eine Materialselektion in Fraktionen vorgenommen werden. Bundesweit verfügt das Ichenhauser Spezialunternehmen über den größten Gerätepark an Schürfkübelraupen und ist als Spezialist für effiziente Erdbewegungen auch über große Distanzen in der Branche anerkannt. Im Bereich Erdbau bietet das Tochterunternehmen SBS Tongruben Verwertungs GmbH Dienstleistungen wie Flächenabtrag, Profilierung, Oberflächenabdichtung oder reine Massenbewegung an, sowohl bundesweit als auch im angrenzenden Ausland.

Mit den verschiedensten Standard-Erdbaugeräten wie Bagger, Planierraupen, Radlader (mit Wiegeeinrichtung) oder Walzenzügen in den unterschiedlichsten Größen bietet die Tonwerk Josef Schmidt GmbH modernste Geräte, die auf Wunsch mit GPS-Steuerung und Schutzbelüftungsanlage ausgestattet werden.

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Nahe Köln wird derzeit das neue Werk des weltbekannten Süßigkeitenherstellers Haribo aus dem Boden gestampft. Mit den Spezial-Schürfraupen aus Ichenhausen werden täglich bis zu 7.000 Kubikmeter Erdreich bewegt.

Fotos: Tonwerk Schmidt

 

 


  Quelle: www.jensen-media.de


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