Das 36. Oldenburger präsentiert KI-Lösungen zur Effizienzsteigerung in der Branche mit 440 Ausstellern und 8000 Besuchern.
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Erfolgreiche Veranstaltung mit KI-Schwerpunkt
Das 36. Oldenburger Rohrleitungsforum hat sich als ein herausragendes Ereignis erwiesen, mit einer beeindruckenden Teilnahme von 440 Ausstellern und etwa 8000 Besuchern. In den Weser-Ems-Hallen stand dieses Jahr die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in der Rohrleitungsbranche im Rampenlicht, wobei die Diskussionen sich auf deren Einfluss auf Verfahren, Produkte und den alltäglichen Arbeitsablauf konzentrierten.
KI als Treiber der Branche
Die Zukunftsaussichten für KI in der Rohrleitungsindustrie sind vielversprechend, wie Professor Thomas Wegener, ein führender Kopf hinter dem Forum, erläutert. Wegener hebt hervor, wie KI bereits jetzt dazu beiträgt, Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse der unterirdischen Infrastruktur zu digitalisieren und zu automatisieren, insbesondere im Umgang mit betrieblichen Herausforderungen und der Vereinfachung von Genehmigungsprozessen.
Komplexität der Genehmigungsverfahren
Dr. Michael Neupert, ein Experte im Bereich Recht, kritisiert die Komplexität und Langwierigkeit der Genehmigungsverfahren für Großprojekte. Er weist auf die Schwierigkeiten hin, die durch umfangreiche Antragsunterlagen, die Einbeziehung der Öffentlichkeit und Fachbehörden sowie Ressourcenknappheit entstehen, was die Prozesse verlangsamt und fehleranfällig macht. |