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Modern und transparent dank Trockenbau:

04.05.2018

 „Gesundheitszentrum Vincentinum“ in Augsburg

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Mehr als 13.000 m² Raumtrennwände wurden im neuen Gesundheitszentrum Vincentinum errichtet, rund 2.800 m2 raumakustisch wirksame Lochplattendecken montiert und zahlreiche Sonderkonstruktionen umgesetzt. Wie in einem modernen Klinikgebäude üblich, musste da-bei eine hohe Installationsdichte berücksichtigt werden.

Das Klinikum Vincentinum in Augsburg zählt zu den größten Belegarzt-Krankenhäusern Deutschlands. Bis zu 11.000 Patienten werden hier jährlich stationär, rund 10.000 weitere Patienten ambulant behandelt – Tendenz steigend. Zusätzliche Kapazitäten sowie Raum für ein vielfältiges medizinisches Dienstleistungsangebot wurden mit dem neuen „Gesundheitszentrum Vincentinum“ geschaffen. Für den modernen und funktionalen Innenausbau war die thermo isolierbau aus Gersthofen verantwortlich.

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Für sämtliche Praxis- und Behandlungsräume galten hohe Schall- und Brandschutzanforderungen.

Das an der Stelle des nicht mehr genutzten Ostflügels des alten Hauptkrankenhauses errichtete Gesundheitszentrum beherbergt heute auf rund 7.000 m² Nutzfläche unter anderem eine Tagesklinik für ambulante Eingriffe, drei Operationssäle, ein Schlaflabor sowie zahlreiche Praxisräume für niedergelassene Fachärzte und medizinische Experten. Für die Patientenversorgung auf höchstem Niveau sorgt unter anderem ein hoch funktionaler Innenausbau, den das Team der thermo isolierbau GmbH mit modernen Trockenbausystemen von Rigips realisierte. Dem Wunsch des Bauherrn, dass bei aller Funktonalität die Gestaltung der Räume auch die Aufenthaltsqualität im Klinikgebäude erhöhen soll, trugen die Trockenbauexperten unter anderem mit einer aufwändigen Konstruktion im Gebäudefoyer eindrucksvoll Rechnung.

Trockenbauexpertise war gefordert
Der Neubau des Gesundheitszentrums unterteilt sich vom Erdgeschoss bis ins vierte Obergeschoss in 15 Teilflächen, die von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen genutzt werden. Eine geschlossene Stahl-Glasbrücke auf Höhe des ersten Obergeschosses verbindet das neue Gesundheitszentrum mit dem Klinikum und erlaubt schnelle Krankentransporte zwischen beiden Gebäuden. Im Rahmen des rund eineinhalb Jahre dauernden Innenausbaus entstanden mehr als 13.000 m² Metallständerwände, rund 2.800 m² raumakustisch wirksame Lochplattendecken und zahlreiche Sonderkonstruktionen.

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Blickfang: Das Foyer ist über ein großes Atrium mit allen Etagen verbunden. Als geschwungene Emporen gestalten sie mit auffallender Form den Mittelpunkt des neuen Gesundheitszentrums. Zur Absturzsicherung erhielten diese Bewegungs- und Warteflächen eine geschwungene Trockenbau-Glas-Brüstung.

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Christian Lindenmayer, Geschäftsführer und verantwortlicher Projektleiter der thermo isolier-bau GmbH, erinnert sich: „Sowohl mit Blick auf die Dimensionen als auch auf die Anforderungen an die Trockenbaukonstruktionen war der Ausbau des neuen Gesundheitszentrums eine ,Mammutaufgabe’. Wie in einem modernen Klinikgebäude üblich, musste eine enorme Installationsdichte berücksichtigt werden. Darüber hinaus wurden in allen Praxis- und Behandlungsräumen sehr hohe Schall- und Brandschutzanforderungen definiert.“

Geprüfte Rigips-Systeme für den Schall-, Brand- und Strahlenschutz
Die Raumtrennwände wurden deshalb zum überwiegenden Teil als Hybridkonstruktionen gemäß dem Rigips-System MW12RHRB realisiert. Als Unterkonstruktion dienten „RigiProfil MultiTec CW 100“-Profile, in die eine 80 mm dicke Mineralwolledämmung („ISOVER Akustic TP 1“) eingelegt wurde. „Beplankt wurde beidseitig zunächst mit einer Lage aus robusten ,Rigidur H’-Gipsfaserplatten, gefolgt von einer Lage aus ,Rigips Bauplatten RB’. Mit dieser Konstruktion konnten wir Schalldämmwerkte von Rw bis 61 dB und einen F 90-A-Brandschutz sicherstellen. Sämtliche Sanitärbereiche wurden darüber hinaus mit den Rigips-Feuchtraumplatten ,Glasroc H’ ausgestattet.“

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Zunächst wurden in der Schlosserei der thermo isolierbau Verstärkungen für die Unterkonstruktion der Brüstungen aus Stahlprofilen 40/40/3 beziehungsweise 40/20/3 gefertigt. Diese wurden mit zugelassenen Schwerlastankern kraftschlüssig mit den Rohböden verbunden. Die Zwischenräume der Stahlhohlprofile wurden anschließend mit Rigips CW-Profilen ausgefacht.

Im Bereich einer im Gesundheitszentrum untergebrachten radiologischen Praxis sowie rund um die Operationssäle wurden darüber hinaus Strahlenschutzwände gemäß Rigips-System RS22SRF errichtet. „Dabei handelt es sich um Metall-Doppelständerwände, die beidseitig mit je einer Lage Strahlenschutzplatten und einer Lage "Rigips Feuerschutzplatten RF" beplankt wurden. Bei den Konstruktionen war besonders darauf zu achten, dass die Beplankungslage von der Unterkonstruktion auf ganzer Länge durch einen Bleistreifen getrennt wird“, erläutert Christian Lindenmayer.

Rund und bunt
Bleiben diese Details der Wand- und Deckenkonstruktionen und damit die Leistungen der Ausbauprofis für Patienten und Klinikpersonal heute größtenteils „unsichtbar“, so konnte die thermo isolierbau GmbH im Foyer des Gesundheitszentrums eine mehr als eindrückliche „Visitenkarte“ ihrer Arbeit hinterlassen. Die „Augsburger Allgemeine“ beschrieb diese in einem ihrer Artikel über den Neubau so: „Drinnen wird´s rund und bunt.“ „Gemeint ist damit der Blick vom Innenhof des u-förmigen Gebäudes durch die Glasfront in die über alle vier Etagen offenen Galerien“, so Christian Lindenmayer.

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Die Beplankung der „Brüstungswellen“ erfolgte beidseitig mit zwei Lagen trocken biegsamer „Rigips GK-Form“-Platten (2 x 6 mm). Dabei reicht die außenseitige Beplankung bis zur Unterkante der abgehängten Decke im Stockwerk darunter.

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Tatsächlich ist das Foyer mit Treppenhaus und Aufzügen über einen großen Luftraum mit allen Etagen verbunden und bildet mit seiner auffallenden Gestaltung in Form und Farbe den Mittelpunkt des neuen Gesundheitszentrums. Die großzügigen Wartebereiche vor den Arztpraxen finden Platz auf von der Glasfassade nach innen zurückversetzten Etagenflächen mit wellenförmigem Grundriss. Als Absturzsicherung erhielten diese Flächen eine geschwungene Trockenbau-Glas-Brüstung. Ihre Planung und handwerkliche Umsetzung lag komplett in den Händen des Teams um Christian Lindenmayer. „Die Idee für die Brüstung lag zunächst planerisch nur als Handskizze vor. Nach Angaben zur genaueren Konstruktion eines von uns beauftragten Statikers haben wir zunächst in unserer hauseigenen Schlosserei Verstärkungen für die Unterkonstruktion aus Stahlprofilen 40/40/3 beziehungsweise 40/20/3 gefertigt. Diese wurden mit zugelassenen Schwerlastankern kraftschlüssig mit dem Rohboden verbunden. Oberseitig im geschwungenen Verlauf der Brüstung haben wir eine 22 mm starke Mehrschichtholzplatte aufgebracht. Die Zwischenräume der Stahlhohlprofile wurden anschließend mit Rigips CW-Profilen ausgefacht.“

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Farbige Akzente: Ein Vermessungsbüro berechnete die Radien und Bogenlängen der Brüstung für die Anfertigung verschiedenfarbiger Glasscheiben, die den oberen Abschluss der Brüstungen bilden. Der Einbau der kolorierten Scheiben erfolgte mit zur Absturzsicherung zugelassenen Glasklemmen, die kraftschlüssig mit einer Mehrschichtholzplatte verbunden wurden.

Die Beplankung der „Brüstungswellen“ erfolgte beidseitig mit zwei Lagen trocken biegsamer „Rigips GK Form“-Platten (2 x 6 mm). Dabei läuft die außenseitige Beplankung bis zur Unterkante der abgehängten Decke im Stockwerk darunter. In diesen Bereichen wurden zusätzlich Gipskartonabkofferungen aus „Rigips Bauplatten RB“ zur Aufnahme der bauseitigen Lüftungs-Weitwurfdüsen im Verlauf der Brüstung montiert. Beide Seiten der Beplankung wurden oberseitig mit einem Überstand stehen gelassen und mit einem geschlitzten Rigips UW-Profil verstärkt. Alle Etagenunterseiten erhielten zudem eine abgehängte Sichtdecke aus „Rigitone Activ‘Air“-Lochplatten (8/18 R) für die Reduktion der Lärmbelastung für die wartenden Menschen.

Hohe Oberflächenanforderungen
Farbe kommt mit Brüstungsaufsätzen aus koloriertem Glas ins Foyer: „Mit der Berechnung der Radien und Bogenlängen für die verschiedenfarbigen Glasscheiben haben wir ein Vermessungsbüro beauftragt. Auf Basis der daraus entstandenen Konstruktionsplanung wurden die gebogenen Glasscheiben exakt auf Maß gefertigt. Der Einbau erfolgte mit zur Absturzsicherung zugelassenen Glasklemmen, die kraftschlüssig mit der Mehrschichtholzplatte verbunden wurden. Als abschließende Deckbeplankung dient eine Lage aus ,Rigips Bauplatten RB’, welche ebenfalls im geschwungenen Verlauf der Brüstung und der Glasscheiben montiert wurden. Zur Sicherstellung der Stabilität der Deckbeplankung haben wir im Abstand von circa 200 mm zusätzliche Holzverstärkungen eingebaut“, so Christian Lindenmayer.

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Als abschließende Deckbeplankung dient eine Lage aus „Rigips Baupltten RB“, welche ebenfalls dem geschwungenen Verlauf der Brüstung und der Glasscheiben folgt.

Abschließend wurden alle Ecken mit flexiblen Kantenschutzprofilen versehen und die komplette Brüstung vollflächig verspachtelt. Und wie es sich für die „Visitenkarte“ eines Trockenbauunternehmers gehört, kam hier nicht weniger als Q 4 infrage. „Die gesamte Brüstungsfläche unterliegt durch die gebäudehohe Glasfassade natürlich immensen Streiflichtanforderungen. Mehrere Spachtelgänge unter anderem mit ,Rigips ProMix Plus, und "ProMix Finish" und das handwerkliche Geschick unserer erfahrenen Mitarbeiter haben hier zu einem überzeugenden Ergebnis geführt, das hoffentlich seinen Teil zu einer angenehmen Atmosphäre im Foyer beiträgt.“

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Verspachteln der Kantenschutzprofile.

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Eine gelungene „Visitenkarte“ für das eigene Unternehmen und den modernen Trockenbau hinterließ die thermo isolierbau GmbH mit der hochwertigen Gestaltung des Foyerbereichs im neuen Gesundheitszentrum.

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Die gesamte Brüstungsfläche unterliegt durch die gebäudehohe Glasfassade hohen Streiflichtanforderungen. Mehrere Spachtelgänge unter anderem mit „Rigips ProMix Plus“ und „ProMix Finish“ sowie das handwerkliche Geschick der Trockenbauprofis haben zu einem überzeugenden Ergebnis geführt.

Fotos: BILD – TEXT – TON SCHNEIDER

  Quelle: www.rigips.de


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