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Oberflächensauger einsetzen

11.02.2014

Wenn Pumpen trockenlaufen und verschlammen

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Die Installation gestaltet sich einfach: Weil lediglich eine Haltekette erforderlich ist, können Oberflächensauger schnell in jedem Becken, aber auch in Naturgewässern eingesetzt werden.

Getauchte Schmutz- oder Abwasserpumpen versagen oft unweigerlich, wenn sie mangels Wasser verschlammen und eintrocknen. Oberflächensauger umgehen das Problem. Sie sind zudem das Mittel der Wahl, wenn aufschwimmender Belag entfernt werden soll. Ob Naturgewässer, Klärbecken oder Prozessbehälter: Wenn problematische Reservoire zu leeren oder Fremdstoffe abzuziehen sind, können schwimmende Pumpen als Oberflächensauger, sogenannte „Skimmer“, die besseren Ergebnisse erzielen. „Während konventionelle Aggregate in die Tiefe abgesenkt werden, bleiben Oberflächensauger dank Schwimmkörpern knapp unter der Wasserlinie“, erklärt der Produktmanager Stefan Himmelsbach.

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Die Aggregate befinden sich dort nicht nur außerhalb der schlammigen Problemzone: Fällt oder steigt der Wasserspiegel, folgen sie kraft Naturgesetz. „Die Pumpen arbeiten somit stets unter Optimalbedingungen“, so Himmelsbach. Bei der FSP sorgt eine konstruktive Besonderheit für höchste Effizienz: Per Venturi-Düse erzeugt dieser Skimmer einen Wasserstrom im Saugbereich, dessen Unterdruck das Oberflächenwasser nebst Fremdkörpern einschließlich Blähschaum kraftvoll ins Aggregat zieht. 255 Liter pro Minute gehen durch den Auslass (50 mm) in die Ableitung. Der mit 2850 U/min laufende Motor mit 0,75 kW Nennleistung überbrückt Höhendifferenzen bis 5,3 Metern. Damit ist dieser Oberflächensauger für den Abzug verschmutzten Wassers im Umweltsektor prädestiniert. Feuerwehren und Umweltdienstleister im Wasserschutzeinsatz, GaLaBauer und Entsorger sowie betriebliche und kommunale Kläranlagenbetreiber sind die Verwender. Das Wirkprinzip der FSP erlaubt Saugtiefen von nur wenigen Millimetern – relevant zum Beispiel beim Abzug dünner Partikelfilme oder Ölteppiche.

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Oberflächensauger sind das Mittel der Wahl, wenn aufschwimmende Fremdstoffe abzuziehen sind. Der Abstand zur Wasseroberfläche ist im Millimeterbereich einstellbar.

Foto: Tsurumi

Generell gilt: Je größer die Saugtiefe, desto größer die Abzugsmenge. Betreiber wie die Gemeinde Wallenhorst haben ihre konventionellen Pumpen im Klärwerk auch deshalb schnell ausgemustert, weil die Oberflächensauger weniger Energie benötigen und längere Standzeiten erzielen. Tsurumi baut seine schwimmenden Pumpstationen zu großen Teilen aus ph-widerstandsfähigem Grauguss, der mit ultraharten Materialien wie zum Beispiel Siliziumkarbid bei der Wellendichtung im Ölbad ergänzt wird. Konstruktionsmerkmale wie die doppelte innenliegende Gleitringdichtung und der lageunabhängige Ölverteiler kennt man von den robusten Baupumpen des Herstellers, der nicht zuletzt damit zum weltgrößten Anbieter aufgestiegen ist.

  Quelle: www.pressways.de


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