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Personalmarketing hält längst Einzug in die Bauwirtschaft

19.05.2014

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Die „Personaler“ in den Bauunternehmen werden zunehmend auch daran gemessen, welche Instrumente sie einsetzen, um neue, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und verdiente Kolleginnen und Kollegen zu binden.

Die Nachfrage nach erfahrenen Bauingenieurinnen und Bauingenieuren ist ungebrochen. Ob Bauleiter für den Tiefbau, Projektleiterin für den Ingenieur- und Brückenbau oder Kalkulator für den Eisenbahnbau, oft entscheiden die Bewerber zwischen mehreren Arbeitgeberangeboten. Auch der Bereich der Baufacharbeiter ist längst davon betroffen.

Für die Unternehmen ist es wichtig zu wissen, auf welche Werte potenzielle Bewerber bei der Wahl ihres zukünftigen Arbeitgebers achten. Da sollte es keine Überraschung darstellen, dass Kriterien wie ein gutes Betriebsklima, Freiräume für selbständiges Arbeiten und ein kooperativer Führungsstil vor einer attraktiven Vergütung rangieren.

Personalmarketing bedeutet heute ein positives Image am Markt zu haben bzw. zu erzeugen.
Kriterien wie Zukunftsorientierung, Arbeitsplatzsicherheit, Führungsstil (kooperativ), Umweltbewusstsein, Betriebsklima, Freiräume für selbständiges Arbeiten, Weiterbildung, Arbeitszeiten und Arbeitsplatzgestaltung sind auszugsweise wichtige Punkte für zukünftige Kandidatinnen und Kandidaten. Natürlich spielt auch das Gehaltsniveau eine Rolle bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers doch Bewerber werden immer das „Ganze“ für ihre Entscheidung in Betracht ziehen.

Fall / Kriterium Arbeitszeit:
Ein Arbeitgeber suchte eine/n Bauleiter/in für den Straßen- und Kanalbau. Im Vorstellungsgespräch wies der Bewerber (erfahrener Bauingenieur) darauf hin, dass er Mittwochs gerne um 16 Uhr Feierabend hätte, weil er an diesem Tag die F-Jugend Fußballmannschaft trainiert, in der auch sein Sohn mitspielt.

Erst der zweite Arbeitgeber bei dem sich der Kandidat vorstellte, akzeptierte diese Situation und hatte dadurch einen neuen Mitarbeiter für das Unternehmen gewonnen, der überdurchschnittliche Leistungen für den Betrieb bringt. Ein Fall, der bei Bewerbern, die unternehmerisch denken, funktionieren sollte.

Unternehmen die nach und nach immer mehr Bausteine des Personalmarketings identifizieren und bei sich integrieren, werden es in Zukunft schaffen, zunehmend, verschiedene Positionen aus der Resonanz von Initiativbewerbungen zu besetzen. Denn das Ziel des Personalmarketings ist, dass man als Unternehmen so wahrgenommen werden möchte, dass viele Menschen dort gerne langfristig arbeiten möchten.

  Quelle: Dipl.-Kfm. Nils Mackowiak von Bau-Job-Online.de, Syke


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