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Preis des Deutschen Stahlbaues 2014 verliehen

14.05.2014

Preis des Deutschen Stahlbaues 2014 für :envihab – Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln

Messe Frankfurt freut sich über Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) für Eingang Nord

Das junge Büro Glass Kramer Löbbert bda, Berlin gemeinsam mit Prof. Uta Graff Architektin BDA sind die diesjährigen Gewinner beim Preis des Deutschen Stahlbaues. Das Projekt :envihab – Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Köln-Porz überzeugte die Jury durch seine städtebauliche Qualität mit einem Kubus von großer Klarheit und einem im Inneren verborgenen Stahlfachwerk, das kraftvoll den Grund überspannt und eine große Nutzungsflexibilität ermöglicht.

Für das Ovaldach am Tor Nord der Messe Frankfurt erhält das Büro Ingo Schrader, Berlin den Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Die Jury würdigte die Leichtigkeit der Stahlkonstruktion und die hohe Ressourceneffizienz bei diesem markanten Orientierungspunkt mit hohem Wiedererkennungswert. Die Idee wurde mit einer parametrisierten Entwurfsstrategie von B + G Ingenieure Bollinger und Grohmann, Frankfurt umgesetzt.

Der mit 10.000 EURO dotierte, im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgelobte Preis des Deutschen Stahlbaues ist einer der ältesten Architekturpreise Deutschlands und wird von bauforumstahl verliehen, seit 2010 zum dritten Mal gemeinsam mit dem BMUB Sonderpreis für nachhaltige Stahlarchitektur. Der diesjährige Wettbewerb zeigt nach Meinung des Auslobers eine erfreuliche Entwicklung. "Der Öffentliche Bauherr legt zunehmend Wert auf gute Architektur. Nicht nur die preisgekrönten Objekte sondern auch sechs Auszeichnungen gehen an öffentliche Bauherren. Nachdem Frankreich früher oft als Vorbild für Architekturförderung angesehen wurde, hat Deutschland in den letzten Jahren ganz offensichtlich einen großen Schritt in Richtung guter Baukultur getan. Dass sich dies am Beispiel herausragender Stahlarchitektur zeigt, freut uns natürlich besonders", so Dr. Bernhard Hauke, Geschäftsführer von bauforumstahl.

Von 69 zum Wettbewerb eingereichten Objekten erhielten neun weitere eine Auszeichnung. Die Preisverleihung erfolgt auf dem Tag der Stahl.Architektur am 30. Oktober 2014 in Hannover im Rahmen eines umfangreichen Festprogramms. Zu diesem Anlass erscheint auch eine ausführliche Dokumentation des Wettbewerbs.

Preis des Deutschen Stahlbaues 2014 – Preise und Auszeichnungen

Preis des Deutschen Stahlbaues 2014:
:envihab / Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Köln-Porz
Architekt: Glass Kramer Löbbert bda, Berlin mit Prof. Uta Graff Architektin BDA
Ingenieur: IDK Kleinjohann GmbH & Co. KG, Köln
Stahlbau: C+P Industriebau GmbH & Co. KG, Angelburg
Bauherr: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Köln-Porz

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1. Preis des Deutschen Stahlbaues 2014: :envihab / Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Köln-Porz.

Foto: Glass Kramer Löbbert bda mit Prof. Uta Graff Architektin bda © Christian Gahl

Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) 2014:
Messe Frankfurt – Ovaldach am Tor Nord
Architekt: Ingo Schrader Architekt, Berlin
Ingenieur: B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt
Stahlbau: Prebeck Stahlbau GmbH, Bogen
Bauherr: Messe Frankfurt Venue Gmbh

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Sonderpreis des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) 2014: Messe Frankfurt – Ovaldach am Tor Nord.

Foto: ©Ingo Schrader Architekt



9 Auszeichnungen

Schaustelle München
Architekt: J. MAYER H. und Partner, Architekten, Berlin
Ingenieur: Knippers Helbig GmbH, Stuttgart
Bauherr: Freistaat Bayern, Ministerium für Wirtschaft, Forschung und Kunst,
Stiftung Pinakothek der Moderne

Ölhafenbrücke, Raunheim
Architekt: schneider + schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt
Ingenieur: SPI Schüssler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, Frankfurt
Stahlbau: Bilfinger MCE GmbH, Linz/ Österreich
Bauherr: Stadt Raunheim

Baakenhafenbrücke HafenCity, Hamburg
Architekt: Wilkinson Eyre Architects, London
Ingenieur: Happold Ingenieurbüro GmbH, Berlin
Bauherr: HafenCity Hamburg GmbH

Porsche Pavillon, VW Autostadt Wolfsburg
Architekt: HENN GmbH, Berlin
Ingenieur: sbp gmbh - schlaich bergermann und partner, Berlin
Bauherr: Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart / Autostadt GmbH, Wolfsburg

adidas Laces, Herzogenaurach
Architekt: kadawittfeldarchitektur, Aachen
Ingenieur: Weischede, Herrmann und Partner wh-p GmbH Beratende Ingenieure, Stuttgart
Stahlbau: C+P Industriebau GmbH & Co. KG, Angelburg
Bauherr: adidas AG, World of Sports, Herzogenaurach

Archäologische Vitrine, Aachen
Architekt: kadawittfeldarchitektur, Aachen
Ingenieur: imagine structure GmbH, Frankfurt
Bauherr: Stadt Aachen, Gebäudemanagement E26

Pumpenhaus Bochum
Architekt: Dipl.-Ing. Heinrich Böll Architekt BDA DWB, Essen
Ingenieur: Lederhose, Wittler & Partner GbR, Dortmund
Bauherr: NRW URBAN GmbH, Dortmund

Dongguan Basketball Stadion, China
Architekt: gmp - Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Berlin
Ingenieur: sbp gmbh - schlaich bergermann und partner, Stuttgart
Bauherr: Dongguan Civil Construction Administration Office, China

Dorfhaus in Kist
Architekt: Atelier Fischer Architekten GmbH, Würzburg
Architekturbüro Wegner, Veitshöchheim (Städtebaulicher Wettbewerb)
Ingenieur: Prof. Heinz Volz, Höchberg
Bauherr: Gemeinde Kist

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Jury Preis des Deutschen Stahlbaues 2014 (©bauforumstahl)

v.li. n. re.: Christian Schittich, Dr. Bernhard Hauke (verdeckt, Moderation), Wolfgang Schneider, Prof. Julia B. Bolles-Wilson (Vorsitzende), MinRat Hans-Dieter Hegner, Armandus Sattler, Prof. Volker Staab, Harri Siebert, Dr. Heiner Farwick

  Quelle: www.bauforumstahl.de


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