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Raus aus der Berufswahlfalle

25.03.2019

Girls‘Day und Boys‘Day am 28. März

Frauen als Tischler sind etwa so selten wie Männer als Kita-Erzieher. Damit sich Jugendliche auch für Berufe abseits der gängigen Klischees entscheiden, findet einmal im Jahr der Girls‘Day und Boys‘Day statt. 2019 öffnen Betriebe und Behörden am 28. März ihre Türen für den Berufsnachwuchs.

„Durch praktische Einblicke, Workshops und Aktionen soll das Interesse junger Mädchen und Jungen an Berufen geweckt werden, an die sie bisher vielleicht nicht gedacht haben“, erklärt Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. „Zudem sollen sie Antworten auf ihre Fragen bekommen und erste Kontakte knüpfen.“

Der bundesweite Berufsorientierungstag ist aber auch für die Wirtschaft wichtig. Denn die Unternehmen sehen, welches Potenzial in weiblichen und männlichen Nachwuchskräften liegt und welche Perspektiven sie ihnen eröffnen können. 2001 war der erste Girls‘Day für Mädchen, zehn Jahre später folgte parallel der Boys‘Day. Rund 1,9 Millionen Jugendliche haben in dieser Zeit in Berufe geschnuppert, die für ihr Geschlecht eher untypisch sind. 

  Quelle: txn.


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