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Schotten dicht im Bad

12.06.2018

Damit keine Nässe eindringt

In keinem Raum zuhause geht es so feucht zu wie im Bad – umso wichtiger ist das Abdichten der Wand- und Bodenflächen, damit ein dauerhafter Schutz vor Nässe besteht. Denn Feuchtigkeitsschäden können weitreichende Folgen haben. Mit einem gefliesten Bad ist es dabei nicht getan, da Fliesen nicht dichthalten. Wasser kann zum Beispiel über die Fugen eindringen. Besonders gefährdet sind die Übergänge der Badewanne oder Dusche zur Wand und dem Boden. Entsprechend wichtig ist es, genau an diesen Stellen gut abzudichten. Gerade die Bereiche unter und hinter Bade- oder Duschwannen sind vor einwirkendem Wasser zu schützen. Dies ist nicht nur ein guter Ratschlag, sondern auch in der neuen Abdichtungsnorm DIN 18534 für Innenräume, die seit Juli 2017 gültig ist, vorgeschrieben. Um Schäden zu vermeiden, sollte daher so abgedichtet werden, dass das Bad 20 bis 25 Jahre lang problemlos nutzbar ist. Silikonfugen allein, die insbesondere an Ecken und Übergängen das Eindringen von Wasser verhindern, reichen hier allerdings nicht aus. Nötig sind daher Wannenranddichtbänder oder eine vollflächige Abdichtung hinter und unter der Wanne.

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Schnauze voll von Wasserschäden: Kein Raum wird so stark dem Nass ausgesetzt, wie das Bad. Damit unter und hinter der Badewanne durch Wassereintritt keine gravierenden Feuchtigkeitsschäden entstehen, sollte im Vorfeld sehr sorgfältig abgedichtet werden. Wer bei den notwendigen Abdichtungsprodukten auf das Öko-Siegel EMICODE achtet, stellt sicher, dass diese für die Gesundheit aller Bewohner wirklich unbedenklich sind.

PD-Foto: ©Jaromír Chalabala/123rf.com

Um die betreffenden Bereiche vor dem Eintritt von Wasser zu schützen, wird der Wannenrand an die Abdichtungsschicht angeschlossen. Die Spezialbänder schützen auch dann, wenn die Silikonfugen undicht sind. Insgesamt sollte im Duschbereich bis 20 cm oberhalb der Dusche abgedichtet werden, bei der Badewanne derweil bis zu 20 cm oberhalb des zu erwartenden Spritzwasserbereiches. Die Norm schreibt jedoch je nach Boden und Wandfläche unterschiedliche Arten des Abdichtens vor, die der jeweiligen baulichen Situation entsprechen und sich ihr anpassen. Geht es ums Abdichten im Nassbereich, ist also durchaus Vorsicht geboten. Entsprechende Vorkenntnisse sind nötig. Um später keine Schäden zu riskieren, nimmt am besten ein Fachmann diese Arbeiten vor.

Hierbei gilt es schließlich, viele Dinge zu berücksichtigen: von der professionellen Vorbereitung des Untergrundes über das Auftragen einer Grundierung hin zur eigentlichen Abdichtung. Auch dort, wo die Rohre heraustreten, sind mit entsprechenden Dichtmanschetten wichtige Vorkehrungen zu treffen – und der Experte weiß genau, wo er wie vorzugehen hat, um den Spritzbereich vor Wasserschäden zu schützen. Geht es um die Grundierung sowie die Abdichtung, sollte man darauf achten, dass der Handwerker Produkte mit dem EMICODE-Siegel nutzt. Dieses Öko-Siegel prüft und zertifiziert seit bereits über 20 Jahren auf der ganzen Welt jene Produkte, die besonders emissionsarm sind. Auf diese Weise werden die Wohngesundheit der Bewohner und auch die Umwelt so wenig wie möglich beeinträchtigt. Die besonders strengen Auflagen des EMICODE stellen einen hohen Qualitätsstandard sicher. Baustoffe, die das EC1-Siegel tragen, sind besonders unbedenklich.

  Quelle: www.bau-pr.de


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