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Schwingungen und Erschütterungen bei Bauwerken richtig beurteilen

16.01.2013

Richtlinie VDI 2038 hilft Planern, Ingenieuren und Juristen bei Beurteilungsverfahren der Baudynamik

Die Frage der Gebrauchstauglichkeit von Bauwerken bei dynamischen Einwirkungen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Im Industriebau werden beispielsweise konservative statische Lastannahmen häufig zugunsten einer wirtschaftlichen Bemessung abgespeckt. Gleichzeitig werden immer häufiger Schwingungsanforderungen für die Aufstellung von Produktionsmaschinen oder Inspektionsgeräten definiert. Es entsteht daher die Frage, wie viel „Schwingungsruhe“ ein Bauwerk aufweisen muss oder welche baudynamische Qualität ein Planer eigentlich schuldet, damit das Bauwerk seinen ihm zugedachten Zweck erfüllt, also „gebrauchstauglich“ ist. Um Planern, Ingenieuren und Juristen hierbei einen Leitfaden zu geben, hat die VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung (GPP) die Richtlinie VDI 2038 erarbeitet. In Blatt 2 der Richtlinie VDI 2038 sind die Verfahren zur rechnerischen Prognose sowie zur messtechnischen Ermittlung von Schwingungen und Erschütterungen beschrieben. Zudem benennt die Richtline die Methoden, Kriterien und Anhaltswerte zur Beurteilung von Erschütterungseinwirkungen auf Bauwerke, Menschen sowie empfindliche Geräte und Einrichtungen.

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Foto: WÖLFEL Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG.


Die Richtlinie VDI 2038 Blatt 2 „Gebrauchstauglichkeit von Bauwerken bei dynamischen Einwirkungen; Untersuchungsmethoden und Beurteilungsverfahren der Baudynamik; Schwingungen und Erschütterungen – Prognose, Messung, Beurteilung und Minderung“ ist
ab sofort in deutsch/englischer Sprache beim Beuth Verlag in Berlin (+49 30 2601-2260) erhältlich. Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/2038 und www.beuth.de möglich.

  Quelle: www.vdi.de


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