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Technische Fachkräfte braucht das Land

13.04.2012

Ingenieure und Facharbeiter werden knapp –

TectoYou steuert dagegen und begeistert die Jugend für Technik

12.04.2012 – Der Maschinenbau gehört zu den größten Anbietern von industriellen Arbeitsplätzen für Ingenieure und Facharbeiter. 961.000 Beschäftigte (Januar 2012) hat die exportorientierte Branche aktuell und der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften steigt seit Jahren.

Dieser Trend wird sich auch in Zukunft fortsetzen, so der VDMA anlässlich der TectoYou Pressekonferenz am Donnerstag in Hannover. Hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die Basis für den Erfolg der Hightech-Branche Maschinen- und Anlagenbau. Antworten auf die großen Zukunftsfragen sind ohne den Maschinenbau und seinen Fachkräften undenkbar. Doch aufgrund der demografischen Entwicklung wird der Wettbewerb um die besten Köpfe immer härter. Schon heute klagen die VDMA-Mitgliedsfirmen über Tausende nicht besetzbare Stellen bei Ingenieuren und Facharbeitern. Es muss noch tiefer in unserer Gesellschaft verankert werden, wie wichtig technische Berufe sind und wie wertvoll das Know-How der Ingenieure und ihrer nichtakademischen Kollegen ist. Auch deshalb sind Initiativen wie TectoYou, die junge Menschen mit High-Tech in Berührung bringen, so wichtig. Nur so lässt sich erlebbar machen, welche vielfältigen Möglichkeiten der technische Bereich bietet und wie viele Karrierewege dem Nachwuchs hier offen stehen.

VDMA macht sich stark für Bildung und technischen Nachwuchs

Der VDMA ist einer der tragenden Pfeiler von Nachwuchskampagnen wie THINK ING oder TectoYou. Auch in der VDMA-initiierten Leitmesse MobiliTec im Rahmen der HANNOVER MESSE ist TectoYou prominent eingebunden. Daneben fördert der VDMA eine Vielzahl weiterer Aktivitäten unternehmerischen Engagements im Bereich der Nachwuchsgewinnung.

Mit seinem Internetportal www.karriere-im-maschinenbau.org zeigt der VDMA das gesamte Spektrum an Technologie und Innovation, das im deutschen Maschinen- und Anlagenbau steckt. Dort finden sich Filme zu Berufsbildern der Branche, Erfolgsgeschichten und Erfahrungsberichte von Auszubildenden und Studierenden. Zusätzlich werden hier ganz

konkret u.a. Schülerpraktika, Firmenbesichtigungen, Ausbildungsplätze, Praktika oder Studienarbeiten vermittelt.

Ein weiteres wichtiges Augenmerk des VDMA gilt der Ingenieurausbildung. Die Fachkräfte von morgen sollen unter den bestmöglichen Bedingungen studieren können. Gemeinsam mit der HIS GmbH und verschiedenen Hochschulen arbeitet der VDMA an einem übergreifenden Projekt zur Erhöhung des Studienerfolgs über Qualitätssicherung in der Lehre.

Weitere Bildungsaktivitäten des VDMA auf einen Blick

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau bietet jungen Menschen unschlagbare Chancen und Karriereaussichten, egal auf welchem Qualifikationsniveau. Deshalb entfaltet der VDMA sein bildungspolitisches Engagement über die gesamte Bandbreite der Bildungskette – von der Technikbegeisterung des Nachwuchses und der Unterstützung unternehmerischen Engagements an Schulen, über Aktivitäten in der beruflichen Bildung, bis hin zu einer aktiven Verbesserung der Studienbedingungen unter Beibehaltung der gewohnt hohen Qualität.

Nachwuchs interessieren, gewinnen und binden

Neben Nachwuchskampagnen wie THINK ING oder TectoYou fördert der VDMA eine Vielzahl weiterer Aktivitäten unternehmerischen Engagements im Bereich der Nachwuchsgewinnung. Über 80 erfolgreiche Beispiele präsentiert die VDMA-Broschüre „Unternehmerisches Engagement an Schulen“. Um besonders herausragende Kooperation dieser Art zu unterstützten, vergibt die IMPULS-Stiftung des VDMA jährlich den mit 3.000 Euro dotierten "Eberhard-Reuther-Preis".

Auch für die Förderung benachteiligter Jugendlicher macht sich der VDMA stark und unterstützt das Projekt Young Migrant Talents (YMT). Dieses Projekt fördert derzeit 180 Teilnehmer/-innen und 60 Alumnis im Netzwerk der Standorte in Hamburg, Stuttgart und Berlin. Unterstützt werden Schülerinnen und Schüler sozial benachteiligter Familien aller Schulformen. Ziel ist es, Potentiale offenzulegen, Bildungschancen zu eröffnen und die Integrationschancen in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft zu verbessern.

Berufliche Bildung

VDMA ist im „Lead“ in der Arbeitsgruppe 6 „Ausbildung und Qualifizierung“ der Nationalen Plattform Elektromobilität. Ziel ist, Deutschland als Benchmark bei Ausbildungs- und Qualifizierungsmaß-nahmen für Elektromobilität im globalen Wettbewerb zu positionieren. U.a. wurde ein Soll-Ist-Vergleich vorgenommen und Arbeiten an einer Kompetenz-Roadmap Elektromobilität initiiert.

Mit dem Produktionstechnologen und dem Mechatroniker hat der VDMA zwei der modernsten und für den Maschinenbau wichtigsten Berufsbilder mitentwickelt und ist weiter federführend aktiv. So sorgt der Verband unter www.produktionstechnologe.de für die umfassende Verbreitung von Informationen, Umsetzungshilfen und weiteren Hilfestellung zum Ausbildungsberuf des Produktionstechnologen.

Studium und Hochschule

Als großer industrieller Arbeitgeber liegt der Schwerpunkt der VDMA-Bildungsaktivitäten auf der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung. Der VDMA ist hier die Stimme der Industrie und oft Schrittmacher bei der Themensetzung. So zuletzt bei Diskussion um den Erhalt der Assistenzpromotion als für den Maschinenbau besonders wichtigen Weg zum Doktor-Ingenieur.

Wegen seines starken Interesses an guten Ingenieuren hat der VDMA den Bologna-Prozess von Anfang an aktiv und konstruktiv-kritisch begleitet. Übergeordnete Ziele sind dabei die Senkung des Studienabbruchs unter Aufrechterhaltung der hohen Qualität der Ingenieurausbildung. Die Ingenieure von morgen sollen heute unter den bestmöglichen Bedingungen studieren können. Neben dem großen Projekt zur Erhöhung des Studienerfolgs über Qualitätssicherung in der Lehre, soll positive Anreizsetzung über den gerade entstehenden VDMA-Hochschulpreis erfolgen.

Auch mit seinen Forschungsvereinigungen leistet der VDMA einen unverzichtbaren (und öffentlich sträflich unterbeleuchteten) Beitrag zur ingenieurwissenschaftliche Eliteausbildung. Allein in den Forschungsvereinigungen Antriebstechnik (FVA) und Verbrennungskraftmaschinen (FVV) laufen jährlich rund 200 Forschungsprojekte. Im Schnitt sind mit jedem Projekt vier Studienarbeiten und eine Promotion verbunden. So kommen Studierende früh in Kontakt mit der Industrie und die Ausbildung gewinnt an anwendungsorientierter Tiefe.

Bildung als bestes Integrationsmittel

Gegenwärtig gehen unserem Land noch zu viele Potenziale verloren. Junge Menschen erweisen sich als nicht ausbildungsfähig, bevorzugen andere, weit weniger zukunftsträchtige Berufe oder verirren sich in den Angeboten des Übergangssystems. Wir brauchen aber alle Potenziale. Deshalb muss eine umfassende Förderung und Integration aller jungen Menschen in Deutschland gemeinsames Anliegen sein. Dafür setzt sich der VDMA ein.

Quelle: www.vdma.org

  Quelle: www.vdma.org


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