zurück

Viele Lehrstellen bleiben unbesetzt

09.09.2015

Die Unternehmen sind gefordert

Seit Jahren nimmt die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge ab. Auch 2014 ist die Zahl der besetzten Stellen wieder gesunken: um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr. Damit Unternehmen nicht irgendwann die Fachkräfte ausgehen, sollten sie umdenken.

2652-1_4C.jpg

Unternehmen bilden ihre Fachkräfte traditionell selbst aus. Doch da es immer weniger Jugendliche gibt, die sich für einen Ausbildungsplatz qualifizieren, müssen sich Firmen etwas einfallen lassen. 

Foto: Monkey Business / Fotolia

Wie aus der Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, blieben 2014 rund 37.100 Lehrstellen unbesetzt – im langjährigen Vergleich ein neuer Höchststand. Ursachen dafür gibt es viele: So trägt die demografische Entwicklung und die damit verbundene sinkende Zahl junger Menschen dazu bei, dass immer mehr Stellen nicht besetzt werden können. Zudem hat die betriebliche Lehre starke Konkurrenz bekommen, denn seit Jahren entscheiden sich qualifizierte Schüler für eine Hochschule. Gleichzeitig wählen viele Jugendliche mit schlechterer Schulbildung Maßnahmen aus dem Übergangssystem, wie etwa die Berufsgrundausbildung, Bewerbungstrainings oder Praktika.

„Die Wirtschaft benötigt sowohl Akademiker als auch gut qualifizierte Fachkräfte. Viele Unternehmen haben sich an eine Bestenauslese gewöhnt und geben Jugendlichen mit Hauptschulabschluss von vornherein keine Chance“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad und rät: „Damit Unternehmen weiterhin über genügend Fachkräfte verfügen können, sollten sie ihre Anforderungen an Auszubildende überdenken und ändern.“

  Quelle: txn-p.


Gratis Gastzugang

Submissions-Anzeiger | Tageszeitung-Ad

Aktuelles
Seminarangebot

Baurecht- und Vergabeseminare