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Wie glitzernder Vulkanstein

20.03.2020

Handwerkskunst am „Museum Art & Cars 2“ in Singen:

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Erinnert an das Vulkangestein des Festungsberges Hohentwiel: die glitzernde Fassade des Museums Art & Cars 2 in Singen.

Singen, nahe der deutsch-schweizerischen Grenze, hat ein neues Architektur-Highlight: Das „Museum Art & Cars“ (MAC 2). Es beeindruckt mit seiner Form und seinen außergewöhnlich gestalteten Oberflächen. Die schroffen Vulkanberge des Hegau und der Berg Hohentwiel mit Festungsruine inspirierten Architekt Daniel Binder zu seinem ungewöhnlichen Entwurf für das Museumsgebäude: Aus einer Art Sockelebene streben zwei viergeschossige Ausstellungstürme nach oben, mit geschwungenen Trauflinien, kantig geformt, offen und geschlossen zugleich. Die rauen und glitzernden Fassaden erinnern an den von Glimmer durchsetzten Vulkanstein der Gegend. Diese Anmutung erzeugten die Handwerker mit einer StoSignature-Oberflächentechnik. Das, was so opulent glitzert, sind unzählige millimeterkleine Glaspartikel auf der Putzoberfläche.

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In den atmosphärisch ausgeleuchteten Ausstellungsräumen sorgt die Akustikdecke StoSilent Distance für eine angenehme Akustik.

Von grob zu fein
Das Team der Hilzinger Tip Top Bau GmbH schuf die beeindruckende Fassade in mehreren Arbeitsschritten. Zunächst erhielt das Ziegelmauerwerk einen Grundputz mit Gewebespachtelung, auf den der grobkörnige, mineralische Oberputz StoMiral R6 folgte, der manuell mit der Flappenwalze strukturiert wurde. Auf diese unregelmäßig strukturierte Oberfläche kam eine zwei-fache Beschichtung mit der Fassadenfarbe StoColor Silco. Noch im feuchten Zustand bliesen die Verarbeiter das Effektmaterial StoEffect Vetro ein – in leicht kreisenden Bewegungen mit der Trichterpistole. Die 1,5 mm kleinen Partikel aus recycliertem Spiegelglasbruch bleiben durch die Nass-Einarbeitung fest in die Putzoberfläche eingebunden.

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Der goldschimmernde Eingang und die Fassade leuchten im Tageslicht.

Gestaltung mit Lichtreflexen
Wegen der groben Körnung und Strukturierung der Oberfläche richten sich die Glaspartikel unterschiedlich aus. So werden Sonnenlicht und nächtliche Beleuchtung in verschiedene Richtungen reflektiert, je nach Standort des Betrachters verändert sich das Glitzern. Auch der Eingangsbereich, der mit einer goldschimmernden Oberflächen gestaltet wurde, trägt zum Glitzern und Glänzen des Gebäudes bei. Innen schaffen dunkel schimmernde Kalkspachteltechniken an den Wänden ein edles Ambiente, das die ausgestellten Kunstwerke und Oldtimer gekonnt in Szene setzt. Sowohl in den Ausstellungsräumen als auch in der für Veranstaltungen reservierten „Sky Lounge“ sorgen teilweise mehrfach geneigte Akustikdecken (StoSilent Distance) für einen angenehmen Raumklang.

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Das Konzept der schimmernden Oberflächen zieht sich auch durch die Innenräume des MAC2.

Fotos: Martin Baitinger / Sto SE & Co. KGaA

  Quelle: www.pr-nord.de


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