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Winterwetter setzt der Baubranche zu

26.03.2013

Die Umsätze des deutschen Bauhauptgewerbes sind zu Jahresbeginn witterungsbedingt eingebrochen. Die Erlöse sanken im Januar im Vorjahresvergleich um 10,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Die Auftragseingänge gingen im Vergleich zum Januar 2012 preisbereinigt um 1,2 Prozent zurück. Im Hochbau nahm die Nachfrage um 1,7 Prozent ab, im Tiefbau um 0,7 Prozent.

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Foto: Axel Schmidt / dapd

Baukräne in Berlin auf einer Baustelle auf dem Leipziger Platz, während im Hintergrund Hochhäuser vom Potsdamer Platz zu sehen sind. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht in Wiesbaden die Zahlen zum Bauhauptgewerbe für Januar 2013.

Die Zahl der Beschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahresmonat allerdings um 1,3 Prozent auf 714.000. Ein Grund dafür könnte die deutliche Zunahme von Auftragseingängen im vergangenen Jahr sein. Diese legten 2012 im Jahresvergleich um 4,2 Prozent zu.

Im Januar 2012 waren die Umsätze auf Jahressicht sogar um etwa 20 Prozent gestiegen. Das sei ein Grund für die im Verhältnis schlechteren Umsätze zu Beginn dieses Jahres, erklärte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Zudem hätten die frostigen Temperaturen Anfang 2013 die Bautätigkeit fast zum Erliegen gebracht. Der Verband rechnet damit, dass sich im Laufe des Jahres die Umsatzrückgänge wieder ausgleichen werden.

Vor allem der Wohnungsbau legt nach Angaben des Verbandes weiter zu. Die Nachfrage sei im Januar um drei Prozent gestiegen, nach einem Plus von 35 Prozent vor einem Jahr. Hinzu komme ein "gutes Genehmigungspolster" aus dem vergangenen Jahr. Die Zahl der Genehmigungen von neuen Wohnungen sei um 5,1 Prozent auf knapp 215.000 gestiegen.

  Quelle: dapd


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