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Wohngesunde Wärme von unten

16.11.2020

Fußbodenheizungen: Behaglich, effizient, sparsam

Bereits in jedem zweiten Neubau sind Flächenheizungen im Einsatz – meistens handelt es sich dabei um Fußbodenheizungen. Dies geht aus einer Mitteilung des Bundesverbandes Flächenheizungen und Flächenkühlungen hervor. Das hat auch gute Gründe, denn Fußbodenheizungen verteilen die Wärme gleichmäßig im Raum. So bekommen die Bewohner nie kalte Füße. Neben dem hohen Wohnkomfort punkten Fußbodenheizungen mit niedrigem Verbrauch. Die Betriebskosten liegen etwa zehn Prozent unter denen für eine Radiatorheizung (Heizkörper). Grundsätzlich lässt sich auch jeder Bodenbelag auf Fußbodenheizungen verlegen. Die Wohn-gesundheit spielt dabei aber immer eine große Rolle. So sollten die verwendeten Baumaterialien stets das Emicode-EC1-Siegel tragen, das die GEV vergibt.

Während es am Heizkörper naturgemäß wärmer ist als in der Raummitte, gibt die Fußbodenheizung ihre Wärme gleichmäßig auf die gesamte Fläche ab. Somit gibt es keine „kalte Ecken“ im Raum. Warme Füße sind aber nicht der einzige Vorteil von Fußbodenheizungen. Im Unterschied zu Heizkörpern nehmen sie auch keinen Platz weg. So können die Bewohner ihren kreativen Einrichtungsideen freien Lauf lassen. Obendrein wird noch der Geldbeutel geschont: Die Betriebskosten von Fußbodenheizungen liegen etwa zehn Prozent unter denen für eine Radiatorheizung. Da wundert es nicht, wenn heute nahezu jeder zweite Bauherr auf dieses Heizsystem setzt (Quelle: Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen).

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Eine Fußbodenheizung hält die Füße warm und schafft gleichzeitig mehr Raum zum Wohnen, weil keine Heizkörper im Weg sind. Obendrein wird noch der Geldbeutel geschont: Die Betriebskosten von Fußbodenheizungen liegen etwa zehn Prozent unter denen für eine Radiatorheizung.

Foto: ©Ekaterina Pereslavtseva/123rf.com/GEV

Ob als wassergeführte oder elektrische Heizsysteme: Fußbodenheizungen können eine tolle Sache sein. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der darüber liegende Belag die Wärme durchleitet. Bewährt haben sich Fliesen und Natursteinplatten.

Diese besitzen eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit, zudem speichern sie die Wärme, wodurch das System besonders effizient arbeitet. Parkett lässt sich ebenso auf einer Fußbodenheizung verlegen. Wichtig ist nur, dass der Bodenbelag mittels eines Parkettklebers vollflächig auf dem Untergrund befestigt wird. So gelangt die Wärme ungehindert über Estrich und Kleber bis ins Holz, ohne dass sich ein störendes Luftpolster bildet.

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Welcher Bodenbelag passt zu einer Fußbodenheizung? Fliesen und Natursteinplatten sind hervorragende Wärmeleiter und werden daher häufig verwendet. Aber auch Parkett, Vinyl oder Teppichboden kommen in Frage, wenn man den Belag vollflächig auf den Untergrund klebt. So bildet sich kein Luftpolster und die Wärme strömt ungehindert in den Raum.

Foto: ©lightfieldstudios/123rf.com/GEV

Vinylbelag, Laminat und Teppichboden kommen ebenfalls in Frage. Entscheidend ist auch hier, dass der Boden vor dem Verlegen eben und trocken ist und der Handwerker danach den Bodenbelag vollflächig auf den Estrich klebt. Dabei sollten nur Bodenbeläge ausgewählt werden, die vom Hersteller für die Fußbodenheizung „freigegeben“ und entsprechend gekennzeichnet sind, so die dringende Empfehlung von Energieberatern. Für eine optimale Wärmeübertragung darf der Wärmedurchlasswiderstand des Bodenbelags maximal R = 0,15 m² K/W betragen. Den genauen Wert am besten beim Hersteller erfragen.

Fußbodenheizungen tragen auch eine Menge zur Wohngesundheit bei. Denn im Gegensatz zu Heizkörpern wirbeln sie keinen Staub auf. Allergiker können somit in ihren eigenen vier Wänden befreit durchatmen. Um sicherzugehen, dass Verlegewerkstoffe die Gesundheit und Umwelt schonen, genügt ein Blick auf die Verpackung. Befindet sich darauf das EMICODE-Siegel, so halten Klebstoffe, Grundierungen, Spachtelmassen und viele weitere zertifizierte Produkte die weltweit strengsten Emissionsgrenzwerte ein. Bevor sie das Zertifikat erhalten, durchlaufen die Fabrikate ein Prüfkammer-Verfahren in unabhängigen Laboren. Regelmäßige Kontrollen von neutralen Experten und Prüfinstituten überwachen die langfristige Einhaltung der Grenzwerte – ein wichtiger Vorteil des EMICODE gegenüber anderen Zertifikaten für Gesundheits- und Umweltverträglichkeit.

  Quelle: www.schaal-trostner.de


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