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Wohnungstausch statt Umbau

31.01.2020

Senioren, die eine große Eigentumswohnung besitzen, erwägen im Alter mitunter den Umbau und die Aufteilung ihrer großzügigen Wohnung in zwei kleinere Einheiten. Eine wird bewohnt, die andere zur Alterssicherung vermietet.

Immer öfter beraten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) Wohnungseigentümer bei solchen Umbauten. Der Ansatz klingt vernünftig, die Hürden sind aber hoch: In der Regel müssen Veränderungen dieser Art von den Miteigentümern genehmigt werden. Außerdem sind Bauarbeiten wie beispielsweise der nachträgliche Einbau eines Bades technisch aufwändig und entsprechend teuer. Als mögliche Alternative empfiehlt der VPB, auch den Wohnungstausch zu erwägen. Gerade in großen Eigentumswohnanlagen leben oft auch junge Familien, die sich mehr Wohnfläche wünschen. Sie können mit den Senioren, die sich verkleinern wollen, tauschen und den Wertunterschied finanziell ausgleichen.

Die Vorzüge liegen dabei auf der Hand: Der Umbau entfällt, der Aufwand beim Umzug hält sich in Grenzen. Das gewohnte Umfeld, ja sogar die Adresse bleiben erhalten. Der finanzielle Ausgleich bringt den Älteren ein zusätzliches Polster, statt ihr Budget durch Umbaukosten zu schmälern.

  Quelle: www.vpb.de


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