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ZAL TechCenter in Hamburg eröffnet

24.03.2016

• 26.000 qm Nutzflächen bislang zu 85 % vermietet
• Hohe Flexibilität bei Raumnutzung und Tragfähigkeit durch ELBE Spannbetondecken
• ZAL TechCenter stärkt Hamburg als weltweit drittgrößten Standort für die Luft- und Raumfahrtindustrie
• Zügige Realisierung und Kosteneinsparung durch Spannbeton-Konstruktion

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Am 07. März 2016 eröffnete das ZAL Tech Center, das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung in Hamburg-Finkenwerder. Die städtische Bauherrenvertreterin ReGe Hamburg vollendete das Bauwerk zum Jahreswechsel 2016 für die Hansestadt Hamburg, die den dreiteiligen Gebäudekomplex mit einer Investitionssumme von rund 82,4 Millionen Euro realisieren ließ. Die Ed. Züblin AG fungierte als Generalübernehmer und verantwortete die gesamte Planungs- und Bauausführung. Die ELBE delcon GmbH (ELBE Decken) lieferte Spannbetondecken, durch deren Einsatz der Ablauf des Projekts zusätzlich beschleunigt und die besonderen statischen Anforderungen – Überbrückungen ohne aufgehende Wand von bis zu zehn Metern und Auskragungen bis zu zwei Meter – realisiert werden konnten. So wurde die Bauphase für das innovative Büro- und Laborgebäude mit 28.500 m² BGF pünktlich nach den geplanten 1,5 Jahren abgeschlossen.

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Stärkung Hamburgs als weltweit drittgrößten Standort der zivilen Luftfahrt
Der futuristische Neubau mit drei Gebäudeteilen – ein Entwurf aus der Feder des Hamburger Architekturbüros PSP – bietet Präsentations-, Büro- und Laborräume für ca. 600 Arbeitsplätze sowie Testinfrastrukturen und flexibel teilbare Konferenzräume. Die 26.000 m² Nutzflächen sind inzwischen fast vollständig vermietet. Airbus machte seit Mitte Januar den Anfang und bezog mit rund 250 Mitarbeitern den neuen Sitz. Mitarbeiter von Lufthansa Technik folgten im Februar. Zu den Eigentümern des ZAL zählen: die Stadt Hamburg, Airbus und die Lufthansa Technik AG zu je 20 % sowie vier Hamburger Hochschulen zu je 3 %. Weiterhin gehören dem Verbund verschiedene Forschungsinstitutionen als Gesellschafter an, so der Verein zur Förderung der Angewandten Luftraumforschung (18%) und das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (10%). Am 7. März 2016 wurde das ZAL im Beisein verschiedener Gästen, darunter Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Brigitte Zypries, Staatssekretärin für Luft- und Raumfahrt im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingeweiht. Mit dem ZAL TechCenter wird Hamburg als weltweit drittgrößter Standort der zivilen Luftfahrt gesichert.

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Flexible Spannbetondecken unterstützen innovative Gebäudestrukturen
Funktionalität, moderne Raumgestaltung und spezielle Technologie-Leitlinien prägen den Neubau. So beherbergt das ZAL zum Beispiel europaweit einzigartige Akustik-Labore mit Flug-Schalldruck-Simulatoren. „Die Spannbetondecken von ELBE unterstützen die erforderlichen, innovativen Gebäudestrukturen, denn sie ermöglichten eine besonders flexible Raumaufteilung, unter hohen Flächenlasten vielseitige Nutzungsoptionen und großzügige Raumstrukturen“, erläutert Dipl.-Ing. Andreas Schimmelpfennig, technischer Bereichsleiter der Ed. Züblin AG. Dafür mussten die gelieferten Deckenplatten verschiedene Eigenschaften mitbringen: weite Spannweiten, variierende statische Tragfähigkeit und so genannte biegeweiche Auflager. „Bei der biegeweichen Lagerung von Spannbetondecken handelt es sich um eine spezifische Stützen-Riegel-Konstruktion“, erklärt Dipl.-Ing. Thomas Münzberg, Werkleiter und Statiker von ELBE Decken. „Dabei liegen die Spannbetondecken auf Stahlbetonunterzügen auf. Diese besondere Konstruktion sorgt dafür, dass das Deckensystem – trotz der erschwerten Bedingungen – eine hoch solide Statik bietet, die alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Dadurch sind Spannbetondecken noch vielseitiger einsetzbar als mit der herkömmlichen Bauweise und ihre Vorteile – etwa ihre weiten Spannweiten oder die Verkürzung der Bauzeit – können so auch bei sehr hohen Anforderungen an die Statik genutzt werden.“

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Zeit- und Kosteneinsparung durch Spannbeton-Konstruktion
„Die Spannbetondecken wurden von ELBE bedarfsgerecht geliefert. Der Einsatz dieses Bauteils hat – unter anderem – dazu beigetragen, die Kosten für das Projekt trotz der hohen Anforderungen an Gebäudetechnik und Bauqualität zu reduzieren und den – für eine derartige Spezialimmobilie – eng gesteckten Zeitplan einzuhalten“, erläutert Andreas Schimmelpfennig (Ed. Züblin AG). Verbaut wurden ELBE-Decken für biegeweiche Lagerung in den Stärken EFD 30 und 120, EID 27 und 120 sowie Spannbeton-Massivdecken mit Aufbeton. Bei den Gebäudeteile A und C kamen vom Erdgeschosse bis zum vierten Obergeschoss 7.246 m² Deckenelemente von ELBE zum Einsatz, bei Gebäudeteil C erstrecken sich insgesamt 4.451 m² im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss.

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Fotos: ZAL TechCenter / lindner-fotografie.de

  Quelle: www.elbedecken.de


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